Berger des Pyrénées à poil long

Berger des Pyrénées à poil long – Rasseportrait

FCI-Gruppe 1 · Sektion 1.1 · Schäferhunde (mit Arbeitsprüfung)

Berger des Pyrénées à poil long

Der Berger des Pyrénées à poil long — auf Deutsch »Langhaariger Pyrenäenschäferhund«, wie ihn der deutsche FCI-Standard führt — stammt aus den französischen Pyrenäen, einer der ursprünglichsten Hütehundlandschaften Europas. Wichtig zu wissen: Lippen-Kiefer-Gaumenspalte: in einer peer-reviewten Studie (Kemp et al. 2009, Cleft Palate Craniofac J, PMID 19115787) als monogen autosomal-rezessiv vererbt dokumentiert — in 37 Würfen mit 163 Welpen einer untersuchten Population von 2104 Tieren waren 47 Welpen betroffen.

Größe

♂ 42–48 cm · ♀ 40–46 cm

Gewicht

♂ 8–12 kg · ♀ 8–12 kg

Lebenserwartung

12–15 Jahre

Aktivität

Sehr hoch

Kosten / Monat

ca. 55–150 €

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Steckbrief

FCI-Gruppe

Gruppe 1 (Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)), Sektion 1.1 (Schäferhunde (mit Arbeitsprüfung)), FCI-Standard Nr. 141 — 26.03.2009 (Publikationsdatum des gültigen offiziellen Standards laut fci.be); deutsche FCI-Übersetzung vom 07.09.2011

Herkunft

Frankreich (Pyrenäen)

Größe

Rüde: 42–48 cm (FCI-Standard: Toleranz ±2 cm bei vollkommen typischen Hunden) · Hündin: 40–46 cm (FCI-Standard: gleiche Toleranz wie beim Rüden)

Gewicht

Rüde: ca. 8–12 kg (FCI-Standard macht keine Gewichtsvorgabe; Praxis-Richtwert, Wikipedia/de sowie Club Berger des Pyrénées e. V.: schlanker Hund mit wenig Eigengewicht) · Hündin: ca. 8–12 kg (FCI-Standard macht keine Gewichtsvorgabe; Praxis-Richtwert, Hündinnen tendenziell am unteren Ende)

Lebenserwartung

12–15 Jahre (Club Berger des Pyrénées e. V.: erreicht »leicht ein Alter von dreizehn und mehr Jahren«; andere Quellen variieren zwischen 9 und 15 Jahren)

Fellfarben

Laut FCI-Standard Nr. 141: mehr oder weniger dunkles Fauve (mit oder ohne Überdeckung durch schwarze Haare, gelegentlich etwas Weiß an Brust und Gliedmaßen); mehr oder weniger intensives Grau, oft mit Weiß an Kopf, Brust und Gliedmaßen; Blau mit schwarzer Tüpfelung (Harlekin oder Schieferblau); Gestromt; Schwarz oder Schwarz mit weißen Flecken (begrenzt gesprenkelt). Reine Farben werden bevorzugt. Weiß in mehr als einem Drittel der Behaarung ist ein schwerer bzw. ausschließender Fehler.

Aktivitätslevel

Sehr hoch — Der FCI-Standard beschreibt den Berger des Pyrénées à poil long als »kleinen, mutigen Hund, schlau, zur Initiative fähig, seinem Herrn vollkommen ergeben« — …

Pflegeaufwand

Mittel — Das Haarkleid des Berger des Pyrénées à poil long ist lang oder mittellang, stets dicht und in der Textur ein Mittelding zwischen Ziegenhaar und Schafwolle; bei manchen Hunden …

Anfängergeeignet

Nicht pauschal zu beantworten: Der Berger des Pyrénées à poil long ist hochintelligent, lernfreudig und seinem Menschen eng verbunden, aber auch eigensinnig und eigenständig — er wurde auf selbstständiges Arbeiten in den Pyrenäen selektiert. Mit solidem Grundwissen über Lerntheorie, ausreichend Zeit für Bewegung UND geistige Auslastung sowie konsequenter, positiver Führung ist die Rasse auch für motivierte Einsteiger machbar; wer einen unkomplizierten »Nebenherläufer« sucht, ist hier falsch.

Listenhund-Status

Kein Listenhund — in keinem der 16 Bundesländer gelistet (Stand: 06.08.2026)

Geschätzte Kosten

Anschaffung 600–2.500 € · laufend ca. 55–150 €/Monat — Details im Kostenrechner unten

Herkunft & Geschichte

Der Berger des Pyrénées à poil long — auf Deutsch »Langhaariger Pyrenäenschäferhund«, wie ihn der deutsche FCI-Standard führt — stammt aus den französischen Pyrenäen, einer der ursprünglichsten Hütehundlandschaften Europas. Dort wurde die Rasse über Jahrhunderte weniger von Ausstellungszüchtern als von der Gebirgslandschaft und ihrem Arbeitsauftrag geprägt: dem weitgehend selbstständigen Hüten von Schafherden und gemischten Herden aus Pferden, Ziegen, Schweinen und Schafen. Die Auswahl der Zuchttiere erfolgte ausschließlich nach Arbeitsfähigkeit, sodass kleine, wendige und ausdauernde Hunde entstanden, die im Hochgebirge mit einem Minimum an Größe und Gewicht ein Maximum an Energie und Ausdauer boten.

In der offiziellen Kynologie blieb die Rasse bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend unbekannt; ihr Typ variierte von Tal zu Tal erheblich, während Verhalten und Charakter überall gleich waren. Der erste offizielle Rassestandard wurde in den Jahren 1921 bis 1925 von Bernard Sénac-Lagrange erstellt und seither mehrfach überarbeitet — unter anderem unter den Präsidenten Charles Duconte (1954–1986), Guy Mansencal (1986–2000) und Alain Pécoult (ab 2000) in Zusammenarbeit mit Raymond Triquet. In Deutschland kamen die ersten Pyrenäen-Hütehunde Mitte der 1970er Jahre an; seit 1982/83 betreut der Club Berger des Pyrénées e. V. (CBP) die Rasse im VDH und gilt bis heute als Geheimtipp mit vergleichsweise wenigen Züchtern und Welpen.

Historisch wurden die Pyrenäen-Hütehunde in mehrere Typen unterschieden; heute führt die FCI zwei getrennte Rassen mit eigenen Standards: den langhaarigen Berger des Pyrénées à poil long (FCI-Standard Nr. 141) und den Berger des Pyrénées à face rase mit kurzhaarigem Gesicht (FCI-Standard Nr. 138). Ältere Standardtexte bezeichneten den face rase noch als »Varietät des Pyrenäen-Hütehundes«; seit den 1920er-Jahren bestand ein Anhang im Standard, und heute werden beide als eigenständige Rassen angesehen und im CBP getrennt gezüchtet. Der aktuell gültige FCI-Standard Nr. 141 wurde am 26.03.2009 publiziert (deutsche Übersetzung vom 07.09.2011).

Wesen & Charakter

Der FCI-Standard beschreibt den Berger des Pyrénées à poil long als »kleinen, mutigen Hund, schlau, zur Initiative fähig, seinem Herrn vollkommen ergeben« — zugleich als »eigensinnig«, der eine feste Hand brauche, um seine Energie in die richtigen Bahnen zu lenken. Fremden gegenüber verhält er sich oft misstrauisch. Diese Kombination ist die direkte Folge einer jahrhundertelangen Selektion auf eigenständig arbeitende Hütehunde: In der Bergwelt musste der Hund Entscheidungen ohne Menschen treffen — Selbstständigkeit und Misstrauen gegenüber Unbekanntem waren überlebenswichtig, nicht etwa ein Zufallsprodukt.

Als Hüte- und Treibhund (FCI-Sektion 1, mit Arbeitsprüfung) zeigt der Berger einen deutlich erhaltenen Teil der modifizierten Beutefangsequenz nach Coppinger: Anschleichen und Hinterherjagen blieben funktional erhalten, während Fangbiss und Tötungsbiss fast vollständig unterdrückt wurden — Treiben ohne Beißen. Im Alltag äußert sich das häufig als ausgeprägtes »Hüten« schneller Bewegungsreize: Kinder, Radfahrer oder Autos werden fixiert und eingekreist, was für Außenstehende wie Aggression wirken kann, tatsächlich aber ein reizausgelöstes, genetisch verankertes Muster ist. Der Club Berger des Pyrénées beschreibt den Hund treffend als »Workaholic«, der seine Aufgaben mit feurigem Eifer verfolgt.

Klar davon zu unterscheiden sind die bei der Rasse häufige Zurückhaltung gegenüber Fremden und jedes Alarmbellen: Das sind überwiegend gelerntes Sozial- und Wachverhalten, nicht Fortsetzungen der Jagdsequenz. Die misstrauische, pfiffige Miene des Bergers führt im Alltag oft zu Fehldeutungen — Außenstehende nennen ihn leicht einen »Angsthasen«, nur weil er sich nicht sofort anfassen lässt. Tatsächlich ist er gegenüber seiner Familie hingebungsvoll und anschmiegsam, wobei das dichte, teils zottige Fell feine Körpersignale wie aufgestelltes Nackenfell optisch dämpft und die Rasse dadurch für Menschen schwerer lesbar macht.

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Erziehung & Beschäftigung

Die Grunderziehung des Berger des Pyrénées à poil long gelingt am besten über konsequente positive Verstärkung, Vertrauensaufbau und klare, immer gleiche Signale — von Dominanz- oder Strafkonzepten ist grundsätzlich abzuraten, da sie weder wissenschaftlich haltbar noch der sensiblen, kooperativen Anlage der Rasse angemessen sind. Die besonders sensible Sozialisationsphase liegt etwa zwischen der 3. und 12./16. Lebenswoche; negative Erlebnisse wirken dort stärker nach als später, während gut dosierter, milder Stress die Frustrationstoleranz fördert. Eine begleitete Welpen- oder Junghundegruppe in einer lerntheoretisch fundierten Hundeschule ist gerade wegen des ausgeprägten Misstrauens gegenüber Fremden und der Reizoffenheit für Bewegungen sehr zu empfehlen.

Beschäftigung sollte möglichst nah an der Zuchtbestimmung ansetzen: Hütearbeit an Schafherden, wo verfügbar, Treibball als alltagstaugliche Alternative, außerdem Agility, Obedience, Nasenarbeit und Apportierspiele. In der Schweiz und in Deutschland werden Pyrenäen-Hütehunde zudem erfolgreich zu Rettungshunden ausgebildet. Entscheidend ist der vom CBP ausdrücklich betonte Punkt: Der Berger braucht täglich nicht nur Bewegung, sondern auch »mentale Übungen« — bleibt die geistige Auslastung aus, setzt der hochintelligente Hund überschüssige Energie in selbst erfundene Aktivitäten um, die Halter selten witzig finden.

Weil der Berger so schnell lernt, lernt er auch unerwünschtes Verhalten schnell — etwa forderndes Bellen, wenn es zuvor belohnt wurde. Wird die Aufmerksamkeit konsequent entzogen, zeigt sich häufig ein klassischer Extinktionsburst: Das Bellen wird zunächst kurzzeitig lauter, bevor es abklingt. Wer in diesem Moment nachgibt, verstärkt genau das intensivere Verhalten; zielführender ist, konsequent zu bleiben und parallel eine alternative, belohnbare Handlung anzubieten. Junge Hunde sollten zudem nicht übermäßig belastet werden (keine Treppen, keine hohen Hindernisse, keine langen Laufleistungen) — der Gelenk- und Bandapparat ist während des bis etwa 12–15 Monate dauernden Wachstums empfindlich.

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Pflege & Gesundheit

Das Haarkleid des Berger des Pyrénées à poil long ist lang oder mittellang, stets dicht und in der Textur ein Mittelding zwischen Ziegenhaar und Schafwolle; bei manchen Hunden bilden sich durch die Mischung aus trockenem und wolligem Haar Zotten oder Schnüre, die der Standard »Cadenetten« nennt — im Hochgebirge ein natürlicher Wetterschutz. Die Fellpflege ist laut CBP wenig aufwendig: Einige Bürstenstriche pro Woche genügen, dazu regelmäßiges Auskämmen verfilzungsanfälliger Stellen hinter den Ohren und an den Ellenbogen sowie einmal jährlich ein gründliches Auskämmen. Von der Schermaschine ist abzuraten; gebadet wird höchstens handwarm abgeduscht, ohne Haarwaschmittel. Das dichte Doppelfell wird zweimal jährlich gewechselt.

Der CBP beschreibt die Rasse als robusten Hund, der kaum erkrankt und leicht ein Alter von dreizehn und mehr Jahren erreicht. Trotzdem sind rassespezifische Gesundheitsrisiken dokumentiert: Eine peer-reviewte Studie (Kemp et al. 2009, Cleft Palate Craniofac J) belegte für den Pyrenäenschäferhund eine monogen autosomal-rezessiv vererbte Lippen-Kiefer-Gaumenspalte — in 37 Würfen mit 163 Welpen einer untersuchten Population von 2104 Tieren waren 47 Welpen betroffen. Deshalb kontrolliert der CBP vor der ersten Zuchtverwendung eine HD-Röntgenaufnahme, eine Zuchttauglichkeitsprüfung vor einem Körrichter sowie erbliche Augenkrankheiten; die Ergebnisse fließen in eine Zuchtwertschätzung ein, über 60 % der CBP-Hunde werden untersucht. Interessenten sollten beim Züchter aktiv nach den Gesundheitskontrollen beider Elterntiere fragen.

Redaktionelle Einordnung des Lexikons: Die Rasse wird nicht als Qualzucht im Sinne von § 11b TierSchG geführt — es gibt kein Zuchtmerkmal, das jedes Tier der Rasse schädigt (keine Brachyzephalie, keine Chondrodystrophie, keine exzessiven Hautfalten). Die dokumentierten Risiken (Gaumenspalte, HD) sind Erbkrankheiten mit erhöhtem Risiko, keine rassespezifischen Qualzucht-Merkmale; die abschließende tierschutzrechtliche Bewertung obliegt den Behörden. Unsicher, weitere Prüfung empfohlen: Ob weitere Erkrankungen (z. B. Patellaluxation, Epilepsie) bei dieser seltenen Rasse gehäuft auftreten, ist wissenschaftlich nicht durch rassespezifische Studien belegt.

Für wen geeignet?

  • Familien: Gut geeignet für aktive Familien, die Hütehundeverhalten kennen und anleiten: anhänglich, kinderlieb und wachsam — der ausgeprägte Trieb, bewegte Reize wie spielende Kinder zu »hüten«, sollte aktiv gelenkt werden; sehr junge Kinder und die hohe Reaktionsgeschwindigkeit des Hundes brauchen begleitete Interaktion.
  • Einsteiger: Mit Grundwissen über Lerntheorie, klaren Regeln und ausreichend Zeit machbar, aber kein Selbstläufer: Die hohe Lernfreudigkeit erleichtert die Erziehung, doch Eigensinn, Misstrauen gegenüber Fremden und der sehr hohe Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf verlangen konsequente, positive Führung.
  • Sportlich Aktive: Sehr gut geeignet: Als Arbeitshütehund mit außergewöhnlicher Ausdauer und »Workaholic«-Veranlagung blüht der Berger bei Hütearbeit, Treibball, Agility, Obedience, Nasen- und Rettungshundearbeit auf und ist auch bei langen Wanderungen oder Fahrradtouren (erst nach Wachstumsabschluss) ein idealer Partner.
  • Senioren/wenig Aktive: Nur bedingt geeignet: Der sehr hohe Bewegungs- und v. a. geistige Beschäftigungsbedarf der Rasse lässt sich im ruhigen Alltag kaum abdecken — ohne tägliche Aufgabe und ausreichenden Auslauf neigt der Berger zu selbst initiierten, oft unerwünschten Aktivitäten.

Verhaltenswissenschaft

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Alleinstellungsmerkmal

Was kostet ein Berger des Pyrénées à poil long wirklich?

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Lippen-Kiefer-Gaumenspalte: in einer peer-reviewten Studie (Kemp et al. 2009, Cleft Palate Craniofac J, PMID 19115787) als monogen autosomal-rezessiv …
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Das Haarkleid des Berger des Pyrénées à poil long ist lang oder mittellang, stets dicht und in der Textur ein Mittelding zwischen Ziegenhaar und Schafwolle; bei manchen Hunden bilden sich durch die Mischung aus …
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Alle Werte sind Bandbreiten (keine Einzelpreise), basierend auf Referenzwerten (Fressnapf, zooplus, VDH, GOT). Gesundheits-Aufschlag = transparenter Prozentsatz.

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Der Berger des Pyrénées à poil long (Long-haired Pyrenean Sheepdog) wurde über Jahrhunderte in den französischen Pyrenäen ausschließlich nach Arbeitsfähigkeit selektiert: Er sollte Schafherden und gemischte Herden weitgehend selbstständig hüten — auch dann, wenn der Hirte nicht direkt danebenstand. Die ursprüngliche Beutefangsequenz — Orientieren, Fixieren, …

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Häufige Fragen zum Berger des Pyrénées à poil long

Ist der Berger des Pyrénées à poil long eine Varietät des Pyrenäen-Berghunds (Patou) oder des face rase?

Nein. Alle drei sind getrennte Rassen mit eigenen FCI-Standards: Der poil long führt die Nummer 141, der face rase die Nummer 138, der Pyrenäen-Berghund/Chien de Montagne des Pyrénées (»Patou«) die Nummer 137. Ältere Standardtexte bezeichneten den face rase zwar als »Varietät des Pyrenäen-Hütehundes«, die FCI führt aber zwei eigenständige Standards, und der Club Berger des Pyrénées e. V. züchtet beide getrennt. Es handelt sich also nicht um einen Mehrfachvarietäten-Fall unter einer Nummer.

Wie viel kostet ein Berger des Pyrénées à poil long im Monat?

Laufend sind je nach individuellem Bedarf etwa 55 bis 150 € im Monat realistisch (Futter, Grundvorsorge, optionale Versicherung, anteilige Fellpflege) — der Kostenrechner liefert eine an die Größenklasse und das dokumentierte Gesundheitsrisiko angepasste Spanne. Die einmalige Anschaffung bei einem CBP-/VDH-Züchter liegt üblicherweise zwischen 600 und 2.500 €; durch die kleine Züchterbasis sind Wartezeiten üblich.

Ist der Berger des Pyrénées à poil long anfängergeeignet?

Kein pauschales Ja oder Nein: Die hohe Lernfreudigkeit und enge Menschenbindung erleichtern die Grunderziehung erheblich, doch Eigensinn, ausgeprägtes Fremden-Misstrauen und der sehr hohe Bewegungs- und geistige Beschäftigungsbedarf erfordern Grundwissen über Lerntheorie und konsequente, positive Führung — wer diese Voraussetzungen mitbringt, kann die Rasse auch als Einsteiger gut führen.

Wie aufwendig ist die Fellpflege und haart die Rasse stark?

Die Pflege ist trotz des langen Haarkleids mittel: Laut Club Berger des Pyrénées genügen einige Bürstenstriche pro Woche, dazu das Auskämmen verfilzungsanfälliger Stellen hinter den Ohren und an den Ellenbogen sowie einmal jährlich ein gründliches Auskämmen. Das dichte Doppelfell mit Unterwolle wird zweimal jährlich abgestoßen — in dieser Zeit haart die Rasse deutlich; geschoren wird nicht.

Ist der Berger des Pyrénées à poil long ein Listenhund?

Nein. Der Berger des Pyrénées à poil long steht in keinem der 16 Bundesländer auf einer Rasseliste (geprüft gegen die Landeshundegesetze/-verordnungen, Stand 06.08.2026) — es gelten keine rassespezifischen Halteauflagen.

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