Dunker

Dunker – Rasseportrait

FCI-Gruppe 6 · Sektion 1.2 · Mittelgroße Laufhunde, mit Arbeitsprüfung

Dunker

Der Dunker ist ein norwegischer Spür- und Laufhund und eine der sieben nationalen Hunderassen Norwegens. Wichtig zu wissen: Hüftgelenksdysplasie (HD) und in der Phase dichter Inzucht dokumentierte geschwächte Immunabwehr (NKK-Rasekompendium 2008) …

Größe

♂ 50–58 cm · ♀ 47–54 cm

Gewicht

♂ 20–25 kg · ♀ 18–22 kg

Lebenserwartung

11–14 Jahre

Aktivität

Hoch

Kosten / Monat

ca. 80–170 €

Rasseportrait

kostenrechner

Rassen-Check

🔒 Verhaltenswissenschaft

🔒 Lernportal

Faq

Steckbrief

FCI-Gruppe

Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.2 (Mittelgroße Laufhunde, mit Arbeitsprüfung), FCI-Standard Nr. 203 — 04.04.2016 (Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards laut FCI-Nomenklatur; deutsche Fassung datiert auf den 30.01.2020; Anerkennung auf definitiver Basis am 07.02.1956)

Herkunft

Norwegen

Größe

Rüde: 50–58 cm Widerristhöhe (FCI-Standard: Rüden 50–58 cm, Idealgröße 52–54 cm; die norwegische NKK-Beschreibung nennt für Rüden 50–55 cm, ideal 53 cm, und lässt wegen der erfolgten Einkreuzungen bis ca. 57 cm für besonders gut gebaute Rüden zu) · Hündin: 47–54 cm Widerristhöhe (FCI-Standard: Hündinnen 47–54 cm, Idealgröße 49–51 cm; die NKK-Beschreibung nennt für Hündinnen 47–53 cm, ideal 50 cm)

Gewicht

Rüde: ca. 20–25 kg (Praxis-Richtwert laut EUKANUBA; die Wikipedia-Infobox nennt 11–18 kg — der FCI- und der NKK-Standard machen keine Gewichtsvorgabe, daher deutliche Quellenstreuung als Richtwert ausgewiesen) · Hündin: ca. 18–22 kg (Praxis-Richtwert; keine geschlechtsspezifische Gewichtsvorgabe im FCI- oder NKK-Standard — Quellen streuen stark von ca. 11 kg bis ca. 25 kg für die Gesamtrasse, Hündinnen liegen erfahrungsgemäß am unteren Ende)

Lebenserwartung

11–14 Jahre (Royal Canin nennt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 11–14 Jahren; verbreitete Sekundärquellen geben teils 12–13 Jahre an — für diese seltene Rasse liegen keine peer-reviewten UK-Primärversorgungsdaten vor, daher als Richtwert)

Fellfarben

Laut FCI-Standard: abgeschwächtes Schwarz mit tan-Abzeichen ODER blau-gefleckt (merle) mit hellen falbfarbenen und weißen Abzeichen. Tiefes Schwarz mit warmen braunen Abzeichen ist weniger erwünscht. 50 % oder mehr weiße Farbe ist unerwünscht; weiße Abzeichen, die über die Schultern bis zur Unterseite des Bauches und bis unten an den Läufen (Socken) reichen, sind eine zulässige korrekte Zeichnung. Bei merle (blau-gescheckten) Hunden sind Glasaugen laut Standard erlaubt. Das NKK-Rasekompendium beschreibt zusätzlich den rassetypischen „Dunkerblick“ (sehr dunkle Augen mit schwarzer Umrandung, auch bei hellen Farben) und die Unterscheidung eines sog. „schwarzen Typs“ mit Maske und Feuerflecken.

Aktivitätslevel

Hoch — Laut FCI-Standard wird der Dunker als der „abgehärtete und robuste Schweißhund aus alten Zeiten“ beschrieben, „ein Hund mit vorzüglichem Wesen“, der sich …

Pflegeaufwand

Gering — Das kurze, gerade, harte und dichte Fell des Dunkers ist im Rassenvergleich pflegeleicht: gelegentliches Bürsten genügt, eine professionelle Schur ist nicht nötig (Royal Canin …

Anfängergeeignet

Kein pauschales Ja oder Nein: Der Dunker ist laut FCI-Standard freundlich, ausgeglichen, sozialverträglich und gut trainierbar, was die Grunderziehung erleichtert — sein sehr ausgeprägtes, unabhängiges Spüren/Verfolgen über die Nase macht einen zuverlässigen Freilauf-Rückruf auf einer frischen Spur jedoch zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Wer Grundwissen über Lerntheorie, realistische Erwartungen an den Rückruf auf einer Fährte, einen sicher eingezäunten Garten und vor allem einen seriösen Züchter dieser seltenen Rasse mitbringt, kommt gut zurecht; ohne diese Voraussetzungen wird der Dunker leicht unterschätzt oder unterfordert gehalten.

Listenhund-Status

Kein Listenhund — in keinem der 16 Bundesländer gelistet (Stand: 21.08.2026)

Geschätzte Kosten

Anschaffung 600–2.500 € · laufend ca. 80–170 €/Monat — Details im Kostenrechner unten

Herkunft & Geschichte

Der Dunker ist ein norwegischer Spür- und Laufhund und eine der sieben nationalen Hunderassen Norwegens. Er ist nach dem norwegischen Kapitän Wilhelm Conrad Dunker (1807–1860) benannt, der die Rasse in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Kreuzungen mehrerer Schweißhund-Rassen für die Hasenjagd züchtete. Das NKK-Rasekompendium ergänzt die Überlieferung, dass genau die Hunde Dunkers sich von anderen Hasenhunden abhoben, weil sie meliert („droplete“, d. h. blue-merle/dapple) gefärbt waren und mehr oder weniger ausgeprägte Glasaugen hatten — ein Merkmal, das lange als geradezu typisch für die Rasse galt. Dunkers erster Hund „Alarm“ (1826–1838) entstammte einer Verpaarung zwischen General Kreftings „Hvide Musik“ und einer Hündin mit besonderer, marmorierter Färbung; die Hündin „Hvide Musik“ hatte einen fremden Ursprung, wozu es mehrere Überlieferungsversionen gibt.

Die formale Rassebildung erfolgte 1902 durch die neu gegründete Specialklub for Norske Harehunde (in der deutschen FCI-Übersetzung wird die Rasse als „Norwegischer Laufhund“ geführt). Es wurden zwei Rassen gebildet — der Dunker und der Hygenhund — benannt nach den beiden Männern, die je mit einer bestimmten Farbe und einem Typ von Hasenhunden verbunden waren: Kapitän Wilhelm Conrad Dunker und Prokurator H. F. Hygen. Der Dunker war damals reich verbreitet: Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg lagen die Registrierungen bei über 700–800 Tieren pro Jahr, 1947 standen auf einer Ausstellung in Skien 200 Dunker.

In den 1960er-Jahren begann jedoch ein Niedergang. Nach einer Phase sehr enger Zucht („Matadorzucht“, u. a. rund um den einflussreichen Champion Rusken) traten im Bestand Zeichen eng verwandter Zucht auf — etwa Hüftgelenksdysplasie und eine geschwächte Immunabwehr — und die Population sank zeitweise auf kritisch niedrige Zahlen. 1987 wurde ein Antrag auf Einkreuzung vom Norsk Kennel Klub zunächst abgelehnt, 1989 dann genehmigt. Seitdem wurden u. a. Hygenhund, Hamilton und der Finnische Laufhund eingekreuzt, 1992 bauten NKK, Norwegisches Landwirtschaftsmuseum und das Norwegische Zentrum für genetische Ressourcen gemeinsam eine Samenbank auf. Das verbesserte nach Angaben von Zuchtverband und FCI die genetische Vielfalt und Gesundheit der Rasse erheblich, während die typischen und positiven Eigenschaften erhalten blieben — die Population ist allerdings noch immer klein (unter ca. 150 Registrierungen pro Jahr in Norwegen).

Die Rasse wurde vom FCI am 07.02.1956 auf definitiver Basis anerkannt; der gültige offizielle Standard datiert auf den 04.04.2016, die deutsche Fassung auf den 30.01.2020.

Wesen & Charakter

Laut FCI-Standard wird der Dunker als der „abgehärtete und robuste Schweißhund aus alten Zeiten“ beschrieben, „ein Hund mit vorzüglichem Wesen“, der sich „durch starke Nerven und besonders durch seine Sozialverträglichkeit und ihr Vertrauen“ auszeichnet (Quelle: FCI-Standard Nr. 203). Er wird als eine „vorzügliche Kombination eines Jagd- und Begleithundes“ charakterisiert und gilt wegen seines guten Temperaments und seiner offenen Art als leicht zu erziehen. Diese Beschreibung ist das Ergebnis einer über Jahrhunderte gezielt geförderten Funktion: Als Lauf- und Spürhund wurde der Dunker nicht auf engen Blickkontakt und sofortige Kommandofolge selektiert, sondern auf eigenständiges, ausdauerndes Verfolgen einer Bodenfährte — der Hasenspur — auch in einiger Entfernung vom Jäger (Quelle: Erweiterung auf Basis der Coppinger-Literatur zu Laufhunden; mit der Funktion laut FCI-Standard konsistent).

In der ursprünglichen Beutefangsequenz nach Coppinger (Orientieren – Fixieren – Anschleichen – Hinterherjagen – Fangbiss – Tötungsbiss – Aufreißen – Fressen) bleiben beim Laufhund die vorderen Glieder — Orientieren, Fixieren, das ausdauernde Nachjagen über die Nase — besonders stark ausgeprägt und werden zum eigenständigen, dominanten Rassemerkmal, während Fangbiss und Tötungsbiss dem Jäger vorbehalten bleiben und vom Hund selbst nicht gefordert sind. Diese Zuordnung ist eine Erweiterung auf Basis der breiteren Coppinger-Literatur zu Scent Hounds und kein wörtliches Zitat aus Modul 4a, sie ist aber mit der im FCI-Standard beschriebenen Funktion konsistent.

Ein weiteres rassetypisches Merkmal ist die ausgeprägte Lautfreudigkeit: Der Dunker „gibt Laut“ (in der norwegischen Jägersprache ein langer, oft mehrstimmiger „los“), sobald er eine Spur aufgenommen hat — historisch, damit der Jäger den Hund akustisch orten konnte, und mit zunehmender Nähe zum Wild ändert sich das Lautbild. Im modernen Alltag als Begleithund wird dieses rassetypische Verhalten auf einer Spur häufig als „zu laut“ empfunden, obwohl es sich um ein tief verankertes, funktionales Merkmal handelt, nicht um Fehlverhalten.

Wichtig für die Einordnung des Alltags: Freundlichkeit, Anhänglichkeit und eine gewisse „Eigenständigkeit“ beim Arbeiten sind keine Ausdrücke von Dominanz, sondern das Zusammenspiel aus einer rassetypisch hohen Reizstärke von Spur/Geruch und den jeweiligen Lernerfahrungen des einzelnen Hundes — eine rein lerntheoretisch erklärbare Größe (Verstärkerwert, Generalisierung, Trainingsstand).

Rasseberatung & Rassen-Check

Passt Dunker zu dir?

Finde es heraus: kostenloser Rassen-Check in 3 Minuten — oder persönliche Rasseberatung (45 Min., 80 €).

Erziehung & Beschäftigung

Der Dunker ist laut FCI-Standard und Royal Canin freundlich, ruhig, ausgeglichen und anpassungsfähig und gilt als leicht zu erziehen — vorausgesetzt, es wird konsequent und über positive Verstärkung gearbeitet. Von Dominanzansätzen ist grundsätzlich abzuraten: Sie sind wissenschaftlich überholt und für einen kooperativen, gut belohnungsmotivierten Laufhund wenig zielführend. Die hohe Futtermotivation der Rasse macht Belohnungstraining sehr wirksam; da Laufhunde zu Übergewicht neigen, sollte dabei kalorienbewusst dosiert werden (etwa ein Teil der Tagesration statt zusätzlicher Leckerlis).

Beim Rückruf gilt wie bei verwandten Laufhunden: Realistische Erwartungen sind wichtiger als bei vielen anderen Rassen. Da der Dunker selektiv auf eigenständiges, vom Hundeführer entferntes Fährtenarbeiten gezüchtet wurde, ist ein hundertprozentig zuverlässiger Freilauf-Gehorsam in der Nähe einer interessanten Spur kaum realistisch zu erreichen — das ist keine Frage von Sturheit oder mangelndem Training, sondern eine strukturelle Eigenschaft der Rasse. Der Rückruf sollte systematisch über eine Ablenkungs- und Distanzhierarchie aufgebaut werden, beginnend in reizarmer Umgebung; eine sichere, lückenlose Einzäunung des Gartens ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung der Haltung.

Am besten entspricht der ursprünglichen Zuchtbestimmung eine gezielte Kanalisierung des Spürinstinkts: Nasenarbeit, Fährten- bzw. Mantrailing-Übungen und kontrollierte Suchspiele bieten artgerechte geistige Auslastung und reduzieren unerwünschtes eigenmächtiges „Auf-Spur-Gehen“ im Alltag. Hundeschulen mit Angeboten zu Rückruftraining unter Ablenkung sowie zu Nasenarbeit/Mantrailing sind für diese Rasse besonders empfehlenswert. Wichtig: Ein freundlicher, ruhiger Alltagshund braucht trotzdem seine tägliche Auslastung — ein unterforderter Dunker setzt seine Energie in eigene Aktivitäten um.

Das Rassen-Quiz

Teste dein Dunker-Wissen

Das Rassen-Quiz mit Fragen zu Wesen, Haltung und Erziehung — für 1,99 €.

Pflege & Gesundheit

Das kurze, gerade, harte und dichte Fell des Dunkers ist im Rassenvergleich pflegeleicht: gelegentliches Bürsten genügt, eine professionelle Schur ist nicht nötig (Royal Canin ordnet die Pflege als „minimal grooming“ ein). Wichtiger sind die regelmäßige Kontrolle und Reinigung der längeren Hängeohren, da diese — wie bei vielen Laufhunden — die Luftzirkulation im Gehörgang einschränken und Ohrenerkrankungen begünstigen können; auch die Zahnpflege sollte konsequent sein.

Die wichtigste gesundheitliche Besonderheit liegt in der Zuchtgeschichte: Durch lange, enge Inzucht traten beim Dunker nach Angaben des NKK-Rasekompendiums (2008) Zeichen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und eine geschwächte Immunabwehr auf. Um den kleinen Genpool zu erweitern, wurden ab 1989 gezielt Einkreuzungen (u. a. Hygenhund, Hamilton, Finnischer Laufhund) vorgenommen, die die genetische Vielfalt und Gesundheit der Rasse nach Angaben von Zuchtverband und FCI deutlich verbesserten. Die Population bleibt jedoch klein (unter ca. 150 Registrierungen pro Jahr in Norwegen), was bei der Wahl eines Züchters besondere Aufmerksamkeit auf Zuchtprogramm, Ahnentafel und Gesundheitsuntersuchungen (insbesondere HD-Röntgen) erfordert.

Die auffälligste rassetypische Färbung ist das Blue-Merle („droplete“/dapple) häufig in Kombination mit Glasaugen. Diese Färbung ist laut FCI-Standard rassegerecht und für sich genommen kein Gesundheitsproblem. Taubheit und Augenauffälligkeiten sind jedoch eng mit dem Erbgut der Merle-Färbung verknüpft: Die peer-reviewte Studie von Strain et al. (2009) fand bei homozygoten (Doppel-)Merle-Hunden deutlich erhöhte Taubheitsraten (10 % einseitig, 15 % beidseitig) gegenüber einfachen Merle-Trägern (2,7 % bzw. 0,9 %). Deshalb sollte beim Dunker zur Vermeidung von Doppel-merle-Verpaarungen (Merle × Merle) sorgfältig gezüchtet werden — das ist eine verantwortungsvolle Zuchtpraxis, keine Eigenschaft des gefärbten Einzelhundes.

Keine Qualzucht-Einstufung, aber redaktionell zu beachten: Der Dunker zeigt keinen der typischen Extrembau-Merkmale (keine Brachyzephalie, keine Kurzbeinigkeit, keine extremen Hautfalten), die nach § 11b TierSchG für eine Qualzucht-Einstufung maßgeblich wären. Die dokumentierten Risiken — Hüftgelenksdysplasie, kleiner Genpool, Doppel-merle-Risiko — sind für sich genommen keine Qualzucht, sondern Gegenstand gesundheitsbewusster Zucht; die Bewertung nach § 11b TierSchG (aktuelle Fassung, gesetze-im-internet.de) obliegt den zuständigen Behörden.

Für wen geeignet?

  • Familien: Gut geeignet: freundlich, sozialverträglich, mit Kindern in der Regel geduldig und ausgeglichen — wegen der ausgeprägten Spür-/Fluchtneigung braucht der Garten aber eine sichere, lückenlose Einzäunung, unabhängig vom Vorhandensein von Kindern.
  • Einsteiger: Machbar mit Grundwissen: Die hohe Futtermotivation und die offene Art erleichtern das Belohnungstraining erheblich, ein hundertprozentig zuverlässiger Freilauf-Rückruf auf einer frischen Spur ist aber selbst mit gutem Training kaum realistisch — wer das vorab einplant und einen seriösen, testenden Züchter dieser seltenen Rasse findet, kommt gut zurecht.
  • Sportlich Aktive: Sehr gut geeignet, insbesondere für Nasenarbeit, Fährten-/Mantrailing, ausgedehnte, bewegungsreiche Spaziergänge und Wandern in Gelände — der hohe Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf der Rasse wird hier artgerecht bedient.
  • Senioren/wenig Aktive: Eher weniger geeignet ohne Unterstützung: Der hohe Bewegungsbedarf, die ausgeprägte Lautfreude auf der Spur und die Fluchtneigung ohne sicheren, eingezäunten Garten stellen für wenig aktive Halter reale Herausforderungen dar.

Verhaltenswissenschaft

Die verhaltensbiologischen Hintergründe zu diesem Thema — exklusiv freischaltbar mit kostenlosem Konto.

Alleinstellungsmerkmal

Was kostet ein Dunker wirklich?

Größe, Pflegeaufwand und Gesundheitsrisiko fließen direkt aus dem Steckbrief ein — keine erfundenen Zahlen, nur nachvollziehbare Spannen.

Gesundheitsrisiko erhöht
Hüftgelenksdysplasie (HD) und in der Phase dichter Inzucht dokumentierte geschwächte Immunabwehr (NKK-Rasekompendium 2008); kleine Gründerpopulation …
Krankenversicherung einplanen
Partner: Barmenia adcuri
Professionelle Fellpflege
Das kurze, gerade, harte und dichte Fell des Dunkers ist im Rassenvergleich pflegeleicht: gelegentliches Bürsten genügt, eine professionelle Schur ist nicht nötig (Royal Canin ordnet die Pflege als „minimal grooming“ …
Hundehaftpflicht
In vielen Bundesländern Pflicht
Hundeschule einplanen
Optional — frei wählbare Unterstützung je nach Bedarf
NEU
BERECHNET
Einmalig
Anschaffung
Erstausstattung
Monatlich
FutterFutter-Empfehlung folgt
Tierarzt-Rücklage
KrankenversicherungTarif bei Barmenia adcuri →
Fellpflege
Jährlich
Hundesteuer
HaftpflichtversicherungTarif bei Barmenia adcuri →
Laufende Kosten / Monat
Laufende Kosten / Jahr
Hochgerechnet auf Lebenszeit

Alle Werte sind Bandbreiten (keine Einzelpreise), basierend auf Referenzwerten (Fressnapf, zooplus, VDH, GOT). Gesundheits-Aufschlag = transparenter Prozentsatz.

Mitglieder-Wissen · Verhaltenswissenschaft

Warum verhält sich ein Dunker wirklich so?

Hintergründe aus der Verhaltensbiologie zu Instinkt, Domestikation und Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto.

FREI-
SCHALTUNG
NÖTIG

Der Dunker wurde über Generationen selektiv auf eigenständiges, ausdauerndes Verfolgen einer Bodenfährte in einiger Entfernung vom Hundeführer gezüchtet — als norwegischer Laufhund (Norwegian Hound) musste er ohne ständige Rückversicherung beim Jäger arbeiten. In der ursprünglichen Beutefangsequenz nach Coppinger (Orientieren – Fixieren – Anschleichen – …

Schon Abonnent:in und eingeloggt? Der Bereich schaltet sich automatisch frei.

Lernportal Rassenkunde

Lerne alles über den Dunker. Mit echtem Quiz.

Das Quiz zu diesem Portrait: 28 geprüfte Fragen — für Hundehalter, die es genau wissen wollen, und für angehende Trainer auf dem Weg zum Hundeführerschein.

Einzelkurs

Rassenkunde: Dunker

28 Fragen · FCI-Gruppe 6 · Halter-Basis & Trainer-Vertiefung · Ethologie-Modul · unlimitierter Zugriff nach Kauf

1,99 € einmalig

Gesamtzugang

Alle Rassen — unbegrenzt

Zugang zu allen verfügbaren Rassenkunde-Kursen (360+ Rassen wachsend) · alle Schwierigkeitsebenen · alle Ethologie-Module · ideal für Trainer-Ausbildung

59,99 € einmalig · alle Rassen

Inklusive im Konto

Verhaltenswissenschaft 🔒

Instinkt, Domestikation, Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto. Kostenlos freischaltbar.

0 € mit Konto + Newsletter

Häufige Fragen zum Dunker

Ist der Dunker anfängergeeignet?

Kein pauschales Ja oder Nein: Die Freundlichkeit, die hohe Futtermotivation und die offene Art machen die Grunderziehung über Belohnungstraining vergleichsweise einfach, ein zuverlässiger Freilauf-Rückruf auf einer frischen Spur gehört aber zu den anspruchsvollsten Trainingszielen überhaupt. Mit realistischen Erwartungen, Grundwissen zur Lerntheorie, einem sicher eingezäunten Garten und einem seriösen, testenden Züchter ist die Rasse gut machbar.

Warum hört mein Dunker bei einer frischen Spur manchmal gar nicht mehr auf mich?

Sein sehr ausgeprägter Geruchssinn lässt auf einer heißen Hasenspur andere Sinnesreize, einschließlich Rückrufkommandos, stark in den Hintergrund treten — das ist kein Ungehorsam, sondern ein sensorischer Fokuszustand, der als Laufhund selektiv gezüchtet wurde. Der Rückruf wird deshalb systematisch mit steigender Ablenkung aufgebaut.

Ist der Dunker ein Listenhund?

Nein. Der Dunker steht in keinem der 16 Bundesländer auf einer Rasseliste für gefährliche Hunde — weder bundesweit (HundVerbrEinfG) noch landesrechtlich.

Ist die blue-merle Färbung mit Glasaugen beim Dunker ein Gesundheitsproblem?

Nein, nicht automatisch: Die blue-merle/dapple Färbung und die bei diesen Hunden erlaubten Glasaugen sind laut FCI-Standard rassegerechte Merkmale. Ein erhöhtes Risiko für Taubheit und Augenauffälligkeiten besteht dagegen bei Doppel-merle-Verpaarungen (Merle × Merle, homozygote Merle-Genträger), die in der Zucht vermieden werden sollten.

Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Dunker?

Als Laufhund hat der Dunker einen hohen Bewegungsbedarf und braucht zusätzlich gezielte geistige Auslastung über Nasenarbeit — ausgedehnte Spaziergänge allein reichen oft nicht, kontrollierte Suchspiele, Fährten- und Mantrailing-Arbeit sind die artgerechteste Ergänzung.

Verwandte Rasseportraits

Passt Dunker wirklich zu dir?

Zwei Wege zur ehrlichen Antwort — kostenlos testen oder persönlich beraten lassen.

Kostenlos · 3 Minuten

Der Rassen-Check

10 Fragen zu deinem Alltag, ehrliche Passungs-Prozente aus 362 FCI-Rassen — inklusive Gesundheits- und Tierschutz-Hinweisen.

Kostenlos · ohne Anmeldung Zum Rassen-Check →
Persönlich · vor Ort oder online

Die Rasseberatung

In 45 Minuten klären wir gemeinsam, ob diese Rasse zu deinem Leben passt — mit Blick auf Erfahrung, Zeit, Wohnsituation und Familie.

45 Minuten · 80 € inkl. MwSt. Rasseberatung anfragen →

Mehr Rassen, mehr Kostenklarheit.

Das Hunderassenlexikon wächst mit jeder Rasse — redaktionell geprüft, mit eigenem Kostenrechner und Lernquiz.

Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?

Klicken Sie auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten

Durchschnittliche Bewertung: 4.7 / 5. Anzahl der Bewertungen: 131

Bisher gibt es keine Bewertungen des Artikel

We are sorry that this post was not useful for you!

Let us improve this post!

Tell us how we can improve this post?