Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund

FCI-Gruppe 6 · Sektion 1.1 · Große Laufhunde, ohne Arbeitsprüfung
Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund
Der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund ist eine amerikanische Rasse: Die FCI führt als Ursprungsland die USA und klassifiziert sie als Jagdhund, der seine Beute am Boden verfolgt und auf Bäume treibt. Wichtig zu wissen: Rassetypisch dokumentiert sind eine Neigung zu Hüftgelenksdysplasie (HD), Augenproblemen (u. a. Katarakt) und Schilddrüsenproblemen (Hypothyreose) — nach AKC-Breeds-Information.
Größe
♂ 63,5 · ♀ 58–63
Gewicht
♂ 29–34 kg · ♀ 23–29 kg
Lebenserwartung
10–12 Jahre
Aktivität
Hoch
Kosten / Monat
ca. 90–180 €
Rasseportrait
kostenrechner
Rassen-Check
🔒 Verhaltenswissenschaft
🔒 Lernportal
Faq
Steckbrief
FCI-Gruppe
Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.1 (Große Laufhunde, ohne Arbeitsprüfung), FCI-Standard Nr. 300 — 30.01.1991 (Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards laut FCI-Original; deutsche Übersetzung datiert 04.10.2002)
Herkunft
USA
Größe
Rüde: 63,5–68,5 cm Widerristhöhe (FCI-Standard Nr. 300: 25–27 inches; über große Hunde sollen laut Standard bei gesunder Leistungsfähigkeit und ausgeglichenem Gesamteindruck nicht abgewertet werden) · Hündin: 58–63,5 cm Widerristhöhe (FCI-Standard Nr. 300: 23–25 inches; noem: der Standard macht keine eigene Größentrennung über die Widerristhöhe hinaus)
Gewicht
Rüde: ca. 29–34 kg (der FCI-Standard macht keine Gewichtsvorgabe; Praxis-Richtwerte: iheartdogs/sekundär Rüden 65–75 lb ≈ 29–34 kg; AKC nennt für die Gesamtrasse eine breite Spanne 65–110 lb ≈ 29,5–50 kg, die beide Geschlechter zusammenfasst) · Hündin: ca. 23–29 kg (Praxis-Richtwert; sekundäre Quellen nennen Hündinnen 50–65 lb ≈ 23–29 kg; der FCI-Standard selbst macht keine geschlechtsspezifische Gewichtsvorgabe)
Lebenserwartung
10–12 Jahre (Quellen stimmen weitgehend überein: AKC 10–12 Jahre, Wikipedia 10–12 Jahre; einzelne Züchter- und US-Studienangaben reichen bis ~11–12 Jahre, eine belastbare peer-reviewte UK-VetCompass-Mortalitätsstudie zur Rasse liegt nicht vor)
Fellfarben
Laut FCI-Standard Nr. 300: kohleschwarz mit intensiven lohfarbenen Abzeichen über den Augen, seitlich am Fang, an der Brust, an den Läufen und am hinteren Rand der Keulen (brechung), mit schwarzen Strichelungen auf den Zehen. Weiß an der Brust oder anderen Körperteilen ist laut Standard höchst unerwünscht; als disqualifizierender Fehler gilt ein einheitlicher weißer Fleck, dessen Durchmesser in irgendeiner Richtung 2,54 cm (1 inch) übertrifft.
Aktivitätslevel
Hoch — Der FCI-Standard beschreibt das Wesen als »ausgeglichenes Temperament, aufgeschlossen und freundlich« und betont, dass der Hund als Laufhund »dazu fähig sein …
Pflegeaufwand
Gering — Das kurze, dichte, wetterbeständige Fell des Schwarz-lohfarbenen Waschbärenhundes ist im Rassenvergleich pflegeleicht: gelegentliches Bürsten reicht aus, eine professionelle Schur …
Anfängergeeignet
Kein pauschales Ja oder Nein: Der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund ist freundlich, ausgesprochen belohnungsmotiviert und über Futter gut zu führen, was die Grunderziehung erleichtert — sein extrem ausgeprägter, unabhängiger Fährten- und Baum-Trieb macht allerdings einen zuverlässigen Freilauf-Rückruf zu einer der anspruchsvollsten Trainingsaufgaben überhaupt, und seine körperliche Masse sowie die rassetypische Lautfreude verlangen ein durchdachtes Handling. Wer Grundwissen über Lerntheorie, realistische Erwartungen an den Rückruf auf einer Nase-Fährte und einen sicher eingezäunten Garten mitbringt, kommt gut zurecht; wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, erlebt die Rasse schnell als schwer kontrollierbar oder unterfordert.
Listenhund-Status
Kein Listenhund — in keinem der 16 Bundesländer gelistet (Stand: 21.08.2026)
Geschätzte Kosten
Anschaffung 600–2.500 € · laufend ca. 90–180 €/Monat — Details im Kostenrechner unten
Herkunft & Geschichte
Der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund ist eine amerikanische Rasse: Die FCI führt als Ursprungsland die USA und klassifiziert sie als Jagdhund, der seine Beute am Boden verfolgt und auf Bäume treibt. Der Rassestandard beschreibt einen Arbeitshund, der »trailt« und »tree«, also einer Fährte mit der Nase folgt und das Wild in einen Baum treibt, wo es dem Jäger den Schuss bietet — und der laut Standard auch für die Jagd auf Hirsche, Bären, Berglöwen und anderes Großwild taugt. In der amerikanischen Geschichte entstand die Rasse, weil die Siedler des ländlichen Südens vor der Herausforderung standen, Waschbären zu jagen: Die vorhandenen, auf geradliniges Laufen über offene Felder gezüchteten Foxhunde der englischen Landadelsjagd waren für diese Aufgabe zu wenig ausdauernd und zu wenig harthörig gegenüber wechselndem, dichtem Gelände.
Die Hunde züchterisch definiert, heißt es in der AKC-Historik, seien »Foxhounds und Bloodhounds sicherlich in der Mischung« gewesen — die Pioniere kreuzten europäische Jagdhunde, um einen eigenständigen, »typisch amerikanischen« Hundetyp zu schaffen, den Coonhound. Diese Hunde folgten der Waschbären-Fährte nachts durch mondbeschienene Wälder und Sümpfe, bis sie ihre Beute »aufbäumten«, wobei sie laut AKC unterwegs »in klarer, musikalischer Stimme« Laut gaben, um den mit Gewehren folgenden Jägern ihren Standort zu markieren. Genau diese Doppelfunktion — stille, ausdauernde Nasenarbeit und anschließendes verbellendes Markieren am Baum — hat den Charakter der Rasse über Generationen geprägt.
Die offizielle Registrierung erfolgte spät: 1945 wurde der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund laut AKC als erster Coonhound überhaupt beim American Kennel Club registriert. Seine internationale Anerkennung über den FCI-Standard Nr. 300, Gruppe 6, Sektion 1.1 (Große Laufhunde, ohne Arbeitsprüfung), folgte deutlich später; der gültige offizielle Standard datiert auf den 30.01.1991. In Deutschland ist die Rasse ausgesprochen selten und wird von wenigen spezialisierten Züchtern geführt — ein Umstand, der für Interessenten eine lange Wartezeit und eine sorgfältige Züchterwahl bedeutet.
Wesen & Charakter
Der FCI-Standard beschreibt das Wesen als »ausgeglichenes Temperament, aufgeschlossen und freundlich« und betont, dass der Hund als Laufhund »dazu fähig sein muss, in engem Kontakt mit Artgenossen zu arbeiten«; einzelne Hunde »mögen zurückhaltend sein, sie dürfen jedoch niemals scheu oder bösartig sein«, Aggression gegenüber Menschen oder anderen Hunden ist »höchst unerwünscht«. Diese Beschreibung ist keine zufällige Charaktersammlung, sondern das Ergebnis einer über Generationen geförderten Funktion: Als Treib- und Baum-Jagdhund wurde der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund nicht auf engen Blickkontakt und sofortige Kommandofolge selektiert, sondern auf eigenständiges, ausdauerndes Verfolgen einer Nase-Fährte über weite Strecken auf oft schwierigem Terrain.
In der ursprünglichen Beutefangsequenz nach Coppinger (Orientieren – Fixieren – Anschleichen – Hinterherjagen – Fangbiss – Tötungsbiss – Aufreißen – Fressen) bleiben beim Treib-/Baum-Laufhund die hinteren, jagenden Glieder — Orientieren, Fixieren, Hinterherjagen — stark ausgeprägt und werden zu einem dominanten motorischen Muster, während der eigentliche Tötungsbiss dem Jäger überlassen bleibt und die Sequenz stattdessen im »Verstellen/Verbellen« am Baum endet. Diese Zuordnung ist eine Erweiterung auf Basis der breiteren Coppinger-Literatur zu Scent-/Tree-Hounds, nicht ein wörtliches Modul-4a-Zitat, ist aber mit der im FCI-Standard beschriebenen Funktion konsistent.
Ein zweites, sehr prägendes Merkmal ist die ausgeprägte Lautfreude: Laufhunde wie der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund »geben Laut« (Baying), sobald sie Wild gestellt haben bzw. es in einen Baum getrieben haben — historisch diente das der akustischen Verständigung mit den Jägern. Im modernen Alltag als Begleithund wird genau dieses rassetypische, funktionale Kommunikationsmittel häufig als »zu laut« empfunden, obwohl es sich um tief verankertes Jagdverhalten handelt, nicht um Fehlverhalten.
Weil die Rasse laut Standard eng mit Artgenossen arbeiten soll, gilt sie als überwiegend verträglich und gesellig gegenüber Hunden; die AKC-Persönlichkeitsbeschreibung nennt sie »freundlich, unbekümmert«, »verschmust am Kamin« und zugleich »zäh auf der Spur des Waschbären«, ergänzt um eine deutlich »unabhängige« Ader. Zur Körpersprache sei ergänzt: Die großen Hängeohren und die tief herabhängenden Lefzen reduzieren — wie bei vielen Schlappohr-Rassen — die sichtbare mimische Bandbreite, sodass Halter auf Körperspannung, Gewichtsverlagerung und Lefzenspannung achten sollten (Feddersen-Petersen: Zuchtmerkmale wie Schlappohren verringern die sichtbaren mimischen Signale unabhängig vom emotionalen Zustand).
Rasseberatung & Rassen-Check
Passt Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund zu dir?
Finde es heraus: kostenloser Rassen-Check in 3 Minuten — oder persönliche Rasseberatung (45 Min., 80 €).
Erziehung & Beschäftigung
Die starke Belohnungsmotivation des Schwarz-lohfarbenen Waschbärenhundes macht positive Verstärkung besonders wirksam — Belohnungstraining mit Futter funktioniert bei dieser Rasse in aller Regel sehr zuverlässig. Genau die hohe, auf die Futtermotivation gestützte Lernfreude sollte in kalorienbewusster Dosierung erfolgen, da die Rasse wie viele große Hunde zu Übergewicht neigen kann.
Beim Rückruf gilt: Realistische Erwartungen sind wichtiger als bei vielen anderen Rassen. Da der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund selektiv auf eigenständiges, vom Hundeführer entferntes Nasenarbeiten gezüchtet wurde, ist ein hundertprozentig zuverlässiger Freilauf-Gehorsam in der Nähe einer interessanten Fährte kaum realistisch zu erreichen — das ist keine Frage von Sturheit oder Ungehorsam, sondern eine strukturelle Eigenschaft der Rasse. Die AKC beschreibt das als »eher Gefolgschaft als blinden Gehorsam« und rät, Verhalten gleich beim ersten Mal richtig aufzubauen, weil der Hund einmal Gelerntes sehr konstant abruft. Der Rückruf sollte systematisch über eine Ablenkungs- und Distanzhierarchie aufgebaut werden, beginnend in reizarmer Umgebung; eine sichere, lückenlose Einzäunung des Gartens ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung der Haltung.
Am besten entspricht der ursprünglichen Bestimmung eine gezielte Kanalisierung des Fährten- und Suchinstinkts: Nasenarbeit, Fährten- bzw. Mantrailing-Übungen, Sicht- und Geruchsverweisespiele bieten artgerechte geistige Auslastung und reduzieren zugleich unerwünschtes eigenmächtiges »Auf-Fährte-Gehen« im Alltag. Da die Rasse mit Artgenossen arbeiten soll, ist ein gut sozialisierter Zugang zu anderen Hunden wichtig.
Von Dominanzansätzen wird grundsätzlich abgeraten — sie sind wissenschaftlich überholt (Mech, Boitani) und für den kooperativen, futterorientierten Lerntyp wenig zielführend. Hundeschulen mit Angeboten zu Rückruftraining unter Ablenkung sowie zu Nasenarbeit/Mantrailing sind für diese Rasse besonders empfehlenswert.
Das Rassen-Quiz
Teste dein Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund-Wissen
Das Rassen-Quiz mit Fragen zu Wesen, Haltung und Erziehung — für 1,99 €.
Pflege & Gesundheit
Das kurze, dichte, wetterbeständige Fell des Schwarz-lohfarbenen Waschbärenhundes ist im Rassenvergleich pflegeleicht: gelegentliches Bürsten reicht aus, eine professionelle Schur ist nicht nötig (der FCI-Standard beschreibt das Haar als »kurz, aber dicht, um rauen Bedingungen standzuhalten«; die AKC nennt Bürsten »nur gelegentlich«). Wichtiger sind zwei alltagspraktische Punkte: Die tiefen Hängeohren schränken die Luftzirkulation im Gehörgang ein und sollten — wie die AKC ausdrücklich rät — regelmäßig (idealerweise wöchentlich) auf Anzeichen von Infektionen kontrolliert werden; außerdem neigt die Rasse wie viele Laufhunde zu Speicheln, sodass das Gesicht gelegentlich gereinigt werden sollte. Zahnpflege erfolgt wie bei allen Rassen regelmäßig.
An erster Stelle der dokumentierten Gesundheitsrisiken stehen Hüftgelenksdysplasie, Augenprobleme (u. a. Katarakt) und Schilddrüsenprobleme — so benennt es die AKC-Breeds-Information. Der American Black and Tan Coonhound Club führt im Canine Health Information Center (CHIC) in Zusammenarbeit mit dem Orthopedic Foundation for Animals (OFA) ein rassespezifisches Gesundheitsprotokoll: Als Pflichttests gelten Hüftdysplasie (OFA-Bewertung oder PennHIP), eine Augenuntersuchung durch einen geprüften ACVO-Ophthalmologen und ein Herzbefund (OFA/Kongenitales Herzregister); zusätzlich empfohlen sind Ellbogen, Autoimmun-Thyreoiditis, Patella und Degenerative Myelopathie. Für einen Interessenten ist der Nachweis dieser Untersuchungen an den Elterntieren deshalb zentral.
Wichtig für die Einordnung: Diese dokumentierten Gesundheitsrisiken begründen ein erhöhtes, rassetypisches Gesundheitsrisiko mit Screening-Bedarf (erkennbar am Risikoflag im Kostenrechner) — sie sind aber keine Belege für eine systematische Qualzucht im Sinne von § 11b TierSchG. Der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund hat einen proportionierten, funktionalen Körperbau ohne extreme Übertreibungen (keine Brachyzephalie, keine Chondrodystrophie, keine exzessiven Hautfalten — der Standard bewertet übermäßige Faltenbildung ausdrücklich als Fehler). Die Einstufung qualzucht_flag = nein ist eine redaktionelle Einordnung des Lexikons; eine abschließende Beurteilung nach § 11b TierSchG obliegt den zuständigen Behörden.
Für wen geeignet?
Verhaltenswissenschaft
Die verhaltensbiologischen Hintergründe zu diesem Thema — exklusiv freischaltbar mit kostenlosem Konto.
Was kostet ein Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund wirklich?
Größe, Pflegeaufwand und Gesundheitsrisiko fließen direkt aus dem Steckbrief ein — keine erfundenen Zahlen, nur nachvollziehbare Spannen.
BERECHNET
Alle Werte sind Bandbreiten (keine Einzelpreise), basierend auf Referenzwerten (Fressnapf, zooplus, VDH, GOT). Gesundheits-Aufschlag = transparenter Prozentsatz.
Warum verhält sich ein Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund wirklich so?
Hintergründe aus der Verhaltensbiologie zu Instinkt, Domestikation und Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto.
SCHALTUNG
NÖTIG
Lernportal Rassenkunde
Lerne alles über den Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund. Mit echtem Quiz.
Das Quiz zu diesem Portrait: 27 geprüfte Fragen — für Hundehalter, die es genau wissen wollen, und für angehende Trainer auf dem Weg zum Hundeführerschein.
Einzelkurs
Rassenkunde: Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund
27 Fragen · FCI-Gruppe 6 · Halter-Basis & Trainer-Vertiefung · Ethologie-Modul · unlimitierter Zugriff nach Kauf
1,99 € einmalig
Gesamtzugang
Alle Rassen — unbegrenzt
Zugang zu allen verfügbaren Rassenkunde-Kursen (360+ Rassen wachsend) · alle Schwierigkeitsebenen · alle Ethologie-Module · ideal für Trainer-Ausbildung
59,99 € einmalig · alle Rassen
Inklusive im Konto
Verhaltenswissenschaft 🔒
Instinkt, Domestikation, Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto. Kostenlos freischaltbar.
0 € mit Konto + Newsletter
Häufige Fragen zum Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund
Kein pauschales Ja oder Nein: Die hohe Futtermotivation macht die Grunderziehung über Belohnungstraining vergleichsweise einfach, ein zuverlässiger Freilauf-Rückruf auf einer Nase-Fährte gehört aber zu den anspruchsvollsten Trainingszielen überhaupt. Mit realistischen Erwartungen, Grundwissen zu Lerntheorie und einem sicher eingezäunten Garten ist die Rasse gut machbar.
Sein extrem ausgeprägter Geruchs- und Suchtrieb lässt auf einer frischen Fährte andere Sinnesreize, einschließlich Rückrufkommandos, stark in den Hintergrund treten — das ist kein Ungehorsam, sondern ein selektiv gezüchteter, sensorischer Fokuszustand eines Treib-/Baum-Jagdhundes.
Als Treib- und Baum-Laufhund hat er einen hohen Bewegungsbedarf und braucht zusätzlich gezielte geistige Auslastung über Nasenarbeit — ausgedehnte Spaziergänge allein reichen oft nicht; kontrollierte Suchspiele, Fährtenarbeit und Mantrailing sind die artgerechteste Ergänzung.
Nein. Der Schwarz-lohfarbene Waschbärenhund steht in keinem der 16 Bundesländer auf einer Rasseliste für gefährliche Hunde — weder bundesweit (HundVerbrEinfG) noch landesrechtlich.
Der American Black and Tan Coonhound Club verlangt im CHIC-Protokoll Hüftdysplasie (OFA/PennHIP), eine ACVO-Augenuntersuchung und einen Herzbefund und empfiehlt zusätzlich Ellbogen, Schilddrüse (Autoimmun-Thyreoiditis), Patella und Degenerative Myelopathie — die Vorlage dieser Befunde bei den Elterntieren ist ein guter Qualitätsindikator.
Passt Schwarz-lohfarbener Waschbärenhund wirklich zu dir?
Zwei Wege zur ehrlichen Antwort — kostenlos testen oder persönlich beraten lassen.
Der Rassen-Check
10 Fragen zu deinem Alltag, ehrliche Passungs-Prozente aus 362 FCI-Rassen — inklusive Gesundheits- und Tierschutz-Hinweisen.
Kostenlos · ohne Anmeldung Zum Rassen-Check →Die Rasseberatung
In 45 Minuten klären wir gemeinsam, ob diese Rasse zu deinem Leben passt — mit Blick auf Erfahrung, Zeit, Wohnsituation und Familie.
45 Minuten · 80 € inkl. MwSt. Rasseberatung anfragen →Mehr Rassen, mehr Kostenklarheit.
Das Hunderassenlexikon wächst mit jeder Rasse — redaktionell geprüft, mit eigenem Kostenrechner und Lernquiz.