Segugio Maremmano

FCI-Gruppe 6 · Sektion 1.2 · Mittelgroße Laufhunde, mit Arbeitsprüfung
Segugio Maremmano
Der Segugio Maremmano (Segugio Maremmano) ist ein Lauf- und Fährtenhund aus dem südlichen Teil der Toskana, der Maremma Toscana. Wichtig zu wissen: Nach ECVO Manual 2021 (European College of Veterinary Ophthalmology, Breeds-Liste) gelten beim Segugio Maremmano mehrere Augenerkrankungen als bekannt bzw. vermutlich erblich (Known and Presumed Hereditary Eye Diseases): Eversion des Knorpels der Nickhaut …
Größe
♂ 48–54 cm · ♀ 46–52 cm
Gewicht
♂ 16–23 kg · ♀ 13–20 kg
Lebenserwartung
12–14 Jahre
Aktivität
Hoch
Kosten / Monat
ca. 80–180 €
Rasseportrait
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Steckbrief
FCI-Gruppe
Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.2 (Mittelgroße Laufhunde, mit Arbeitsprüfung), FCI-Standard Nr. 361 — 12.09.2018 (Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards laut fci.be; vorläufig/provisorisch anerkannt, deutsche Standardfassung datiert 27.06.2019)
Herkunft
Italien (laut FCI-Standard: Maremma Toscana, südlicher Teil der Toskana, Mittelitalien)
Größe
Rüde: 48–54 cm Widerristhöhe (FCI-Standard Nr. 361; ±2 cm Toleranz bei ansonsten vorzüglichen Exemplaren; gilt identisch für beide Fellvarietäten) · Hündin: 46–52 cm Widerristhöhe (FCI-Standard Nr. 361; ±2 cm Toleranz; gilt identisch für beide Fellvarietäten)
Gewicht
Rüde: 16–23 kg (FCI-Standard Nr. 361; gilt identisch für beide Fellvarietäten) · Hündin: 13–20 kg (FCI-Standard Nr. 361; gilt identisch für beide Fellvarietäten)
Lebenserwartung
12–14 Jahre (Quellen variieren leicht; keine rassespezifische peer-reviewte Lebenserwartungsstudie gefunden — Petplan nennt 12–14, eine kynologische Sekundärquelle 13–14; unsichere Angabe, weitere Prüfung empfohlen)
Fellfarben
Laut FCI-Standard Nr. 361: Falb von hell bis dunklem Loh, Schwarz und Loh sowie gestromt; weiße Abzeichen sind zulässig. Disqualifizierend sind alle nicht in der Standardbeschreibung enthaltenen Farben sowie blaue Augen.
Aktivitätslevel
Hoch — Der FCI-Standard Nr. 361 beschreibt den Maremmano als auf die Wildschweinjagd spezialisierten Fährtenhund: Charakteristisch seien ein starker Jagdtrieb und ein …
Pflegeaufwand
Mittel — Die Fellpflege hängt von der gewählten Fellvarietät ab (vollständiges Delta im Varietäten-Steckbrief unten): Der kurzhaarige Maremmano hat eine raue, dichte, gleichmäßig verteilte …
Anfängergeeignet
Kein pauschales Ja oder Nein: Der Segugio Maremmano ist ein unkomplizierter, ausdauernder Fährtenhund mit oft sehr kooperativer, über Futter belohnbarer Art, der über positive Verstärkung gut formbar ist — er ist aber kein ruhiger Wohnzimmerbegleithund, sondern ein Arbeitshund mit ausgeprägtem Jagdtrieb und starker, lauter Stimme. Wer ein echtes Nasenarbeits- oder Jagdumfeld bietet, Grundwissen über Lerntheorie mitbringt und realistisch einplant, dass ein auf einer Wildschweinspur arbeitender Hund auf den Rückruf verzögert reagiert und dabei charakteristisch laut gibt, kommt gut zurecht; wer dagegen einen stillen, unterordnungsorientierten Familienhund erwartet, unterschätzt die arbeitsbedingte Eigenständigkeit und Lautfreude der Rasse.
Listenhund-Status
Kein Listenhund — in keinem der 16 Bundesländer gelistet (Stand: 21.08.2026)
Geschätzte Kosten
Anschaffung 800–2.500 € · laufend ca. 80–180 €/Monat — Details im Kostenrechner unten
Herkunft & Geschichte
Der Segugio Maremmano (Segugio Maremmano) ist ein Lauf- und Fährtenhund aus dem südlichen Teil der Toskana, der Maremma Toscana. Nach dem kurzen geschichtlichen Abriss im FCI-Standard Nr. 361 stammt er von der nicht registrierten Hundepopulation dieser Region ab und ist dort seit den 1930er-Jahren präsent. Seit jener Zeit bemühten sich Liebhaber und Mitglieder von Spezialclubs um eine offizielle Anerkennung; maßgeblich vorangetrieben wurde sie durch Dr. Bosio, einen Tierarzt und Präsidenten des italienischen Vereins für Fährtenhunde, sowie durch viele weitere Freunde der Rasse. Toskanische Wildschweinjäger haben das Tier für die Wildschweinjagd und gezielt an das Biotop der südlichen Toskana angepasst.
Die heutige Zuchtform ist das Ergebnis einer Funktionszucht über rund ein Jahrhundert: Gezüchtet wurde ein robustes, ausdauerndes Tier, das Wildschweine über die Fährte findet, aufspürt und sie dann lautgebend, aber in sicherer Distanz, stellt — damit der Jäger herankommen und den Schuss anbringen kann. Diese Spezialisierung auf das »Verstellen« der Beute (baying) unterscheidet den Maremmano funktional von vielen anderen Schweißhunden und erklärt zugleich seine ausgeprägte, melodiöse Stimme, die laut Standard während der einzelnen Jagdphasen unterscheidbar ist.
Die Anerkennungsgeschichte ist ein Sonderfall: Die Rasse ist beim FCI bis heute nur vorläufig (provisorisch) anerkannt. Der gültige offizielle Standard wurde am 12.09.2018 publiziert (deutsche Fassung 27.06.2019); die Anerkennung erfolgte auf vorläufiger Basis — ein Zustand, der im FCI transparenterweise weitergeführt wird, solange die Rasse in ihrem Ursprungsland bzw. international noch nicht alle Voraussetzungen für eine endgültige Anerkennung erfüllt. In Italien selbst wurde der Segugio Maremmano laut Sekundärquelle (Petplan) bereits 2009 von der Ente Nazionale della Cinofilia Italiana (ENCI) anerkannt. Der FCI-Standard führt zudem ausdrücklich zwei Haarvarietäten — kurzhaarig und rauhaarig — unter derselben Standardnummer, mit gleicher Größe, gleichem Gewicht und gleicher Farbpalette.
Wesen & Charakter
Der FCI-Standard Nr. 361 beschreibt den Maremmano als auf die Wildschweinjagd spezialisierten Fährtenhund: Charakteristisch seien ein starker Jagdtrieb und ein lebhaftes Temperament, eine angenehme Stimme, die sich während der einzelnen Jagdphasen gut unterscheidet; er nähere sich dem Wild sicher und zügig, verbelle die gestellte Beute in angemessener Distanz absolut zuverlässig und verfolge sie hartnäckig — ein hervorragender Jäger, allein wie auch in der Meute. Diese Beschreibung ist keine zufällige Charaktersammlung, sondern das direkte Ergebnis einer jahrhundertelang auf das Verfolgen und »Verstellen« von Wildschweinen selektierten Arbeitsanlage.
Ethologisch grundiert heißt das: In der ursprünglichen Beutefangsequenz nach Coppinger (Orientieren – Fixieren – Anschleichen – Hinterherjagen – Fangbiss – Tötungsbiss – Aufreißen – Fressen) bleiben beim Fährten- und Laufhund die vorderen Glieder — Orientieren, Aufnehmen und ausdauerndes Verfolgen der Fährte über die Nase — stark erhalten und werden zum zentralen Merkmal. Beim auf Wildschweine spezialisierten Maremmano kommt die Besonderheit hinzu, dass die abschließenden Phasen (Fangbiss, Tötungsbiss, Aufreißen) vom Hund gerade NICHT vollendet werden: Statt zuzupacken, wird die gestellte Beute lautgebend (verbellt) in sicherer Distanz gehalten, bis der Jäger herankommt. Die markante Stimme übernimmt damit funktional den Part, den bei anderen Jagdhundtypen das Zupacken hätte. Diese Zuordnung ist eine Erweiterung auf Basis der breiteren Coppinger-Literatur zu Scent- und Fährtenhunden sowie des FCI-Verwendungstextes — kein wörtliches Modul-4a-Zitat.
Für den Alltag bedeutet diese Herleitung vor allem eines: Die starke Reizfokussierung auf eine frische Fährte und die ausgeprägte Lautfreude beim Arbeiten sind Arbeitsanlage, kein »Trotz«. Alltagsverhalten wie das verzögerte Reagieren auf den Rückruf auf einer Spur oder das laute, ausdauernde Bellen am Waldrand lässt sich deshalb NICHT pauschal als »vererbter Ungehorsam« deuten — es ist die Kombination aus einer gezielt selektierten Anlage und einem lern- bzw. stimulusbedingten Effekt: Ein hochattraktiver Duftreiz oder ein starker innerer »Arbeitsauftrag« haben einen hohen Verstärkerwert und verdrängen das Kommando, was lerntheoretisch über Verstärkerwert und fehlende Generalisierung erklärbar ist. Gleichzeitig bleibt der Maremmano gegenüber seiner Familie in der Regel freundlich und bindungsfähig; diese Anhänglichkeit ist Ausdruck der Domestikation und des individuellen Lernens, nicht eines angeborenen »Charakterzugs«.
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Erziehung & Beschäftigung
Der Segugio Maremmano ist über positive Verstärkung gut formbar; die oft hohe Belohnungsmotivation — gerade über Futter — macht Belohnungstraining besonders effektiv, sollte aber angesichts des Zielgewichts (16–23 kg) kalorienbewusst dosiert werden. Von Dominanz-Ansätzen ist grundsätzlich abzuraten: Sie sind wissenschaftlich überholt und schwächen gerade bei einem kooperativen, aber eigenständig denkenden Arbeitshund die Mitarbeit. Wichtig ist die Sozialisationsphase in der primär ca. 3.–12. Lebenswoche (je nach Quelle bis etwa 14./16. Woche auslaufend) — hier werden Menschen, Artgenossen, Umweltreize und Geräusche grundgelegt; positive, nicht überfordernde Erfahrungen in dieser Zeit prägen den Umgang mit den starken Jagdreizen im Erwachsenenalter entscheidend.
Der wichtigste Erziehungsschwerpunkt ist der Umgang mit dem ausgeprägten Fährten- und Jagdtrieb. Weil der Maremmano auf einer frischen, attraktiven Spur in einen starken sensorischen und stimmlichen Fokus gerät, ist ein hundertprozentig zuverlässiger Freilauf-Rückruf unmittelbar neben einer Wildschwein- oder Hasenspur bei vielen Hunden dieser Rasse kaum realistisch — das ist kein Sturheitsproblem, sondern eine Kombination aus gezüchteter Arbeitsanlage und der enormen Reizstärke des Dufts. Ein Rückruf sollte deshalb systematisch über eine Ablenkungs- und Distanzhierarchie aufgebaut werden, beginnend in reizarmer Umgebung; eine lückenlose Einzäunung des Grundstücks ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung der Haltung.
Am besten entspricht die Rasse ihrer Zuchtbestimmung in der strukturierten Nasenarbeit: Mantrailing, Fährtenarbeit, künstliche Wildspur oder kontrollierte Suchspiele bieten artgerechte geistige Auslastung und kanalisieren den Suchtrieb, statt ihn im Alltag unkontrolliert wirken zu lassen. Auch die Lautfreude lässt sich lenken: Wer die Stimme versteht, erkennt an der unterschiedlichen Lautgebung die jeweilige Arbeitsphase. Bei Frustration im Training gilt der aus der Lerntheorie bekannte Extinktionsburst: Bleibt eine gewohnte Verstärkung konsequent aus, nimmt das betroffene Verhalten zunächst kurzzeitig zu, bevor es abklingt — wer in diesem Moment nachgibt, verstärkt das Verhalten auf höherem Niveau erneut. Eine Hundeschule mit Angeboten zu Nasen-/Fährtenarbeit und zu Rückruftraining unter Ablenkung ist für diese Rasse besonders empfehlenswert.
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Pflege & Gesundheit
Die Fellpflege hängt von der gewählten Fellvarietät ab (vollständiges Delta im Varietäten-Steckbrief unten): Der kurzhaarige Maremmano hat eine raue, dichte, gleichmäßig verteilte Behaarung, häufig mit Unterwolle und teils etwas rauem Haar (1,0–1,5 cm) an Fang und Gliedmaßen — er ist pflegeleicht, gelegentliches Bürsten und ein Fellcheck nach Feldeinsätzen genügen. Der rauhaarige Typ trägt eine raue, circa 3–4 cm lange Behaarung, ebenfalls gleichmäßig verteilt; hier ist regelmäßiges Bürsten und ein gelegentliches Trimmen sinnvoll. Bei beiden gilt: Das Haar ist rau und wetterfest, eine professionelle Schur ist nicht nötig; die herabhängenden, dreieckigen Ohren verlaufen flach an den Backen und schränken die Belüftung des Gehörgangs ein, weshalb regelmäßige Ohrenkontrolle wichtig ist. Kein Beleg für ein fellartabhängiges Risikoprofil gefunden: Die ECVO-Befunde und die empfohlenen HD/ED- und Augenscreenings betreffen die Rasse Segugio Maremmano als Ganzes, ohne Kurzhaar/Rauhaar zu unterscheiden — wie G …
Auch beim Segugio Maremmano ist ein Auge auf die rassetypischen Gesundheitspunkte zu werfen. Nach dem ECVO Manual 2021 (European College of Veterinary Ophthalmology) zählt die Rasse zu den Hunden mit als bekannt bzw. vermutlich erblich eingestuften Augenerkrankungen — darunter Katarakt, progressive Netzhautatrophie (PRA), Netzhautdysplasie, persistierende Pupillarmembranen und Eversion des Nickhautknorpels; bei allen ist der Erbgang laut ECVO unbekannt und es existiert kein Gentest. Kynologische Kurzporträts empfehlen außerdem die Untersuchung der Zuchttiere auf Hüft- und Ellbogengelenksdysplasie (HD/ED) sowie einen ECVO-Augenschein. Da für die Rasse kein aktiver Rasseclub mit Gesundheits- und Erbkrankheits-Monitoring besteht, sind belastbare Prävalenzzahlen nicht verfügbar — die genannten Punkte sind als Vorsorge- und Screeninghinweis zu verstehen, nicht als gesicherte überdurchschnittliche Häufung. Die Einordnung dieser Befunde ist eine redaktionelle Einschätzung des Lexikons; eine verbindliche Bewertung nach § 11b TierSchG obliegt den zuständigen Behörden. In der Summe gilt die Rasse laut den verbreiteten Rassebeschreibungen als robust, ausdauernd und gesundheitlich unkompliziert; die erwähnten Screening-Punkte rechtfertigen eine verantwortungsvolle züchterische und tierärztliche Begleitung.
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Häufige Fragen zum Segugio Maremmano
Größe, Gewicht, Fellfarbe und Wesen sind laut FCI-Standard für beide Fellvarietäten identisch — der Unterschied liegt fast ausschließlich im Haarkleid: Der kurzhaarige Typ trägt eine raue, dichte, kurze Behaarung (teils 1–1,5 cm raues Haar an Fang und Gliedmaßen) und ist pflegeleicht; der rauhaarige Typ hat eine circa 3–4 cm lange, raue Behaarung, die regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Trimmen braucht. Beide teilen denselben starken Fährten- und Jagdtrieb.
Kein pauschales Ja oder Nein: Die hohe Belohnungsmotivation und die oft kooperative Art erleichtern die Grunderziehung, doch der stark ausgeprägte Fährten- und Jagdtrieb und die ausgeprägte Lautfreude machen einen zuverlässigen Freilauf-Rückruf anspruchsvoll und die Rasse für ein stilles Stadtleben ungeeignet. Mit Grundwissen über Lerntheorie, realistischer Erwartungshaltung und sicher eingezäuntem Grundstück ist der Maremmano auch für Einsteiger machbar, die bereit sind, sich mit dem Jagdtrieb zu beschäftigen.
Der gültige FCI-Standard Nr. 361 wurde am 12.09.2018 publiziert, die Anerkennung erfolgte jedoch auf vorläufiger (provisorischer) Basis — die Rasse ist damit international noch nicht endgültig anerkannt. In Italien selbst wurde sie bereits 2009 durch die Ente Nazionale della Cinofilia Italiana (ENCI) anerkannt. Für Interessenten bedeutet das vor allem: Der Rassestandard und das Zuchtziel sind verbindlich festgelegt, die Rasse ist aber selten, international kaum verbreitet und in Deutschland überwiegend über Importe erhältlich.
Die markante, melodiöse Stimme ist bei diesem Wildschwein-Fährtenhund eine funktionale Arbeitsanlage: Er verfolgt die Beute und hält sie dann lautgebend (verbellt) in sicherer Distanz, bis der Jäger herankommt — er soll die Beute also mit der Stimme »stellen«, nicht fangen oder töten. Die unterschiedliche Lautgebung in den einzelnen Jagdphasen hilft dem Jäger, den Arbeitszustand räumlich zu orten. Im Alltag zeigt sich das als ausgeprägte Lautfreude am Waldrand oder auf einer Spur; sie lässt sich über gezielte Nasenarbeit und Management lenken, nicht aber »abtrainieren«.
Das ECVO Manual 2021 listet für die Rasse mehrere als bekannt bzw. vermutlich erblich eingestufte Augenerkrankungen (u. a. Katarakt, progressive Netzhautatrophie, Netzhautdysplasie) — jeweils mit unbekanntem Erbgang und ohne Gentest. Kynologische Kurzporträts empfehlen zusätzlich die Untersuchung der Zuchttiere auf HD/ED und einen ECVO-Augenschein. Da kein aktiver Rasseclub mit Erbkrankheits-Monitoring besteht, sind belastbare Prävalenzdaten nicht verfügbar; es handelt sich um Vorsorge- und Screening-Hinweise, nicht um eine gesicherte überdurchschnittliche Erkrankungshäufigkeit. Im Übrigen gilt die Rasse als robust und gesundheitlich unkompliziert.
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