Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)

Xoloitzcuintle Standard ohne Haar — Größenvarietät × Fellvarietät des Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)
Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) – Rasseportrait

FCI-Gruppe 5 · Sektion 6 · Hunde vom Urtyp

Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)

Der Xoloitzcuintle gilt als eine der ältesten Hunderassen Amerikas: Archäologische Funde — allen voran die berühmten Colima-Hunde-Tonfiguren aus dem Westen Mexikos — belegen einen engen menschlichen Bezug zu (teils haarlosen) Hunden seit mehr als 3000 Jahren … Wichtig zu wissen: Haarlose Varietät: Zahnabwesenheit/Oligodontie ist genetisch eng mit der Haarlosigkeit gekoppelt — der FCI-Standard toleriert fehlende Zähne ausdrücklich (»Die Abwesenheit mancher Schneidezähne, Fangzähne, Prämolare und Molare … werden nicht bestraft«) …

Größe

♂ 234 · ♀ 234

Gewicht

♂ 14–25 kg · ♀ 12–22 kg

Lebenserwartung

12–18 Jahre

Aktivität

Mittel

Kosten / Monat

ca. 80–170 €

Rasseportrait

kostenrechner

Rassen-Check

🔒 Verhaltenswissenschaft

🔒 Lernportal

Faq

Steckbrief

FCI-Gruppe

Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 6 (Hunde vom Urtyp), FCI-Standard Nr. 234 — 13.10.2010 (Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards laut fci.be; deutsche Fassung vom 13.07.2011, englische Fassung analog)

Herkunft

Mexiko

Größe

Rüde: Drei Größenvarietäten, gleiche Spannen für Rüden und Hündinnen (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Größe und Gewicht): Standard 46–60 cm (bis 62 cm bei hervorragenden Exemplaren), Intermediär 36–45 cm, Miniatur 25–35 cm · Hündin: Identisch zu den Rüden — FCI-Standard Nr. 234 nennt drei Größenvarietäten »sowohl für Rüden als auch für Hündinnen«: Standard 46–60 cm (bis 62 cm), Intermediär 36–45 cm, Miniatur 25–35 cm

Gewicht

Rüde: Praxis-Richtwerte je Größe: Standard ca. 14–25 kg, Intermediär ca. 7–14 kg, Miniatur ca. 4–8 kg (FCI macht keine offizielle Gewichtsvorgabe; abgeglichen mit AKC-Spannen 30–55 lb / 15–30 lb / 10–15 lb) · Hündin: Praxis-Richtwerte je Größe: Standard ca. 12–22 kg, Intermediär ca. 6–12 kg, Miniatur ca. 3,5–7 kg (FCI macht keine offizielle Gewichtsvorgabe; Hündinnen tendenziell etwas leichter, Richtwerte aus Sekundärquellen abgeleitet)

Lebenserwartung

12–18 Jahre (Quellen variieren: Purina nennt 12–15 Jahre, AKC 13–18 Jahre; kleinere Varietäten erreichen häufig das obere Ende der Spanne — allgemeine Größentendenz, nicht eigens für den Xolo mit Studie belegt)

Fellfarben

Varietät ohne Haar: einfarbige und dunkle Farbtöne bevorzugt — schwarz, schwärzlich-grau, schiefergrau, dunkelgrau, rötlich, leberfarben, bronzefarben bis goldgelb; gefleckte Exemplare, auch mit weißen Flecken oder Tricolor, zulässig (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Farbe). Varietät mit Haar: jede Farbe oder Farbkombination in verschiedenen Tonarten.

Aktivitätslevel

Mittel — Der FCI-Standard beschreibt den Xoloitzcuintle wörtlich als »stillen und ruhigen Hund, fröhlich, aufmerksam und gescheit, gegenüber Fremden misstrauisch; guter …

Pflegeaufwand

Mittel — Die haarlose Varietät verlangt die meiste Pflegeaufmerksamkeit: Der FCI-Standard hält ausdrücklich fest, dass die Haut »mehr Sorgfalt« verlangt, »da sie den natürlichen Schutz …

Anfängergeeignet

Kein pauschales Ja oder Nein: Der FCI-Standard beschreibt den Xoloitzcuintle als »stillen und ruhigen Hund« — das erleichtert die Grunderziehung, doch die haarlose Varietät verlangt ein bewusstes Hautpflege-Management (Baden, Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz, Kälteschutz) und alle Varietäten ein konsequentes Management des Wach-/Alarmbellenverhaltens. Wer beides realistisch einplant und Grundwissen über positive Verstärkung mitbringt, kann auch als Einsteiger gut mit der Rasse leben.

Listenhund-Status

Kein Listenhund — in keinem der 16 Bundesländer gelistet (Stand: 21.08.2026)

Geschätzte Kosten

Anschaffung 900–2.500 € · laufend ca. 80–170 €/Monat — Details im Kostenrechner unten

Herkunft & Geschichte

Der Xoloitzcuintle gilt als eine der ältesten Hunderassen Amerikas: Archäologische Funde — allen voran die berühmten Colima-Hunde-Tonfiguren aus dem Westen Mexikos — belegen einen engen menschlichen Bezug zu (teils haarlosen) Hunden seit mehr als 3000 Jahren (Sekundärquellen: National Geographic History, Wikipedia; die Datierung der Figuren variiert je nach Fundort, exakte Jahreszahlen werden hier bewusst nicht behauptet). Der Name stammt aus der Nahuatl-Sprache: »Xolotl«, der aztekische Gott des Feuers und des Blitzes, und »itzcuintli«, das Wort für Hund — der Xoloitzcuintle galt als irdischer Vertreter des Gottes Xolotl und sollte die Seelen der Verstorbenen zu ihrer ewigen Ruhestätte begleiten (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Kurzer geschichtlicher Abriss). Das Fleisch der Hunde galt in prähispanischer Zeit als Speise für besondere Zeremonien — ein Brauch, der die Rasse beinahe aussterben ließ.

Im 20. Jahrhundert übernahm die Federación Canófila Mexicana die Rettung der Rasse und führt den Xoloitzcuintle seit 1940 in ihrem Logo (FCI-Standard Nr. 234). Der heutige FCI-Standard Nr. 234 wurde am 13.10.2010 publiziert (deutsche Fassung vom 13.07.2011) und ordnet den Xoloitzcuintle der Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 6 (Hunde vom Urtyp) ohne Arbeitsprüfung zu; in Mexiko gilt die Rasse als Nationalhund (Sekundärquellen: National Geographic, Wikipedia).

Bemerkenswert ist die genetische Besonderheit: Die Haarlosigkeit wird autosomal-dominant über das FOXI3-Gen vererbt — haarlose Hunde sind heterozygot, homozygote Tiere sterben bereits als Embryo (FCI-Präambel: ca. 25 % der Welpen bei Nackt×Nackt-Verpaarung; Labgenvet, Université de Montréal). Haarlose und behaarte Welpen können im selben Wurf geboren werden; die behaarte Fellvarietät ist vollwertiger Teil des Standards, auch wenn sie in der Öffentlichkeit deutlich seltener zu sehen ist.

Wesen & Charakter

Der FCI-Standard beschreibt den Xoloitzcuintle wörtlich als »stillen und ruhigen Hund, fröhlich, aufmerksam und gescheit, gegenüber Fremden misstrauisch; guter Wachhund, vorzüglicher Hausgenosse. Nie aggressiv« (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Verhalten/Charakter). Diese Charakterisierung passt zur Einordnung als »Hund vom Urtyp« (Gruppe 5, Sektion 6): Anders als stark spezialisierte Gebrauchshunderassen wurde der Xolo nicht auf einzelne Teilschritte der Beutefangsequenz (Orientieren–Fixieren–Anschleichen–Hinterherjagen–Fangbiss–Tötungsbiss–Aufreißen–Fressen, nach Coppinger) hin selektiert — kein Vorstehen, kein Apportieren, kein Hüten als Zuchtziel —, sondern behielt ein breiteres, ursprüngliches Verhaltensrepertoire. Konsistent dazu ist die FCI-Klassifikation in die Gruppe der »Hunde vom Urtyp«.

Die Wachfunktion ist im FCI-Verwendungstext ausdrücklich verankert: Standard- und Intermediärgröße werden als »Wachhund« geführt, die Miniatur als »Gesellschaftshund« (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Verwendung). Territoriales Alarmverhalten gegenüber Fremden an der Grundstücksgrenze ist bei primitiven/Urtyp-Hunden in der Fachliteratur beschrieben (Coppinger) — die Wachsamkeit der Rasse ist damit dokumentiert. Fachliche Abgrenzung: Die konkrete Bellhäufigkeit eines Einzelhundes ist zuerst Lernverhalten (Verstärkerwert, Trainingsstand, Generalisierung) und nicht einfach »vererbt aus dem Zuchtzweck« — sie lässt sich über Management und Training beeinflussen (siehe Erziehung & Beschäftigung).

Ausdrucksverhalten: Bei der haarlosen Varietät sind feine Signale wie Körperspannung, Gewichtsverlagerung und Muskelspiel direkt sichtbar, weil kein Fell sie dämpft — die Körpersprache des haarlosen Xolo ist damit für aufmerksame Halter ungewöhnlich gut ablesbar (Ableitung aus FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Haarkleid, und dem Feddersen-Petersen-Prinzip zur Sichtbarkeit von Signalen; keine dedizierte Xolo-Studie — als Ableitung gekennzeichnet).

Rasseberatung & Rassen-Check

Passt Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) zu dir?

Finde es heraus: kostenloser Rassen-Check in 3 Minuten — oder persönliche Rasseberatung (45 Min., 80 €).

Erziehung & Beschäftigung

Die Grunderziehung gelingt beim Xoloitzcuintle am besten über positive Verstärkung, klare Rituale und Vertrauensaufbau — Dominanzansätze sind wissenschaftlich widerlegt und für die ruhige, sensible Rasse besonders kontraproduktiv. Der Standard wertet aggressive und übermäßig ängstliche Hunde als disqualifizierend (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Disqualifizierende Fehler), was die Bedeutung einer breiten, positiven Sozialisation in der sensiblen Phase (ca. 3.–12., teils bis 16. Lebenswoche; Scott & Fuller 1965, IHK-Modul 4a) unterstreicht: Negative Erlebnisse wirken dort überproportional stark, ein moderates Maß an neuen Reizen fördert dagegen die spätere Frustrationstoleranz.

Das Wach-/Alarmbellen — ein häufiger Alltagspunkt bei allen drei Größen — sollte lerntheoretisch gemanagt statt bestraft werden: Solange Bellen (auch unbeabsichtigt) Aufmerksamkeit bringt, wird es verstärkt; wer es konsequent ignoriert, muss einen Extinktionsburst einplanen, in dem das Bellen zunächst kurzzeitig zunimmt, bevor es abklingt (Skinner; IHK-Modul 4a). Parallel sollte der Hund ein alternatives, erwünschtes Verhalten (z. B. Platz oder Blickkontakt bei Reiz) lernen, das zuverlässig belohnt wird — Management statt Strafe.

Beschäftigung: Als Urtyp-Hund ist der Xolo vielseitig, aber kein Hochleistungssportler — regelmäßige Spaziergänge, Nasen- und Suchspiele sowie ruhige Kopfarbeit entsprechen seinem Wesen am besten. Wichtig ist die frühe Gewöhnung an Pflege- und Handling-Situationen (Hautpflege, Krallen, Ohren, Zahnkontrollen) in kleinen, positiv verstärkten Schritten, damit die lebenslange Pflegeroutine für den Hund zur Normalität wird. Bei Unsicherheiten in der Erziehung hilft der Besuch einer Hundeschule oder einer Verhaltensberatung (IHK-/BHV-ausgebildete Trainer:innen).

Das Rassen-Quiz

Teste dein Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)-Wissen

Das Rassen-Quiz mit Fragen zu Wesen, Haltung und Erziehung — für 1,99 €.

Pflege & Gesundheit

Die haarlose Varietät verlangt die meiste Pflegeaufmerksamkeit: Der FCI-Standard hält ausdrücklich fest, dass die Haut »mehr Sorgfalt« verlangt, »da sie den natürlichen Schutz gegen Sonnenstrahlung und gegen die Unbill des Wetters entbehrt« (FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Haut). In der Praxis heißt das: regelmäßiges Baden mit milden Produkten, Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz für unbepigmentierte Hautstellen im Sommer und Schutz vor Kälte im Winter — die Rasse ist ein typischer Wohnungshund (Sekundärquellen: PetMD, Wikipedia). Die Thermoregulation ist dabei unauffällig: Fachgutachten (Schmidt 2001: klinische Untersuchung von 15 haarlosen Hunden, normale Körpertemperatur, unauffällige Hautbiopsien; Hackbarth 2008, TiHo Hannover) fanden keine durch die Haarlosigkeit bedingten Leiden. Hüftgelenksdysplasie (HD) als für mittelgroße bis große Rassen allgemein dokumentiertes Risiko möglich — für den Xolo Standard ohne eigene Prävalenzstudie belegt (unsicher, weitere Prüfung empfohlen). Haarlose Varietät: …

Zähne: Die Zahnabwesenheit der haarlosen Varietät ist rassetypisch und genetisch eng mit der Haarlosigkeit gekoppelt — der Standard toleriert fehlende Zähne ausdrücklich (»Die Abwesenheit mancher Schneidezähne, Fangzähne, Prämolare und Molare sowie gedrehte Zähne werden nicht bestraft«, FCI-Standard Nr. 234, Abschnitt Kiefer/Zähne; FOXI3-Gen, Labgenvet). Die behaarte Varietät verlangt dagegen ein vollständiges Gebiss mit Scheren- oder Zangengebiss. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine an die Zahnstellung angepasste Futterbeschaffenheit sind bei der haarlosen Varietät sinnvoll.

Zuchtpraxis: Ein zuchtrelevantes Risiko ist im FCI-Standard selbst dokumentiert: Bei Nackt×Nackt-Verpaarungen entstehen ca. 25 % homozygote, nicht lebensfähige Embryonen — der Standard fordert deshalb »spezielle Aufmerksamkeit« in der Zuchtplanung (FCI-Präambel; Labgenvet: homozygote FOXI3-Mutation embryonal letal). Die Paarung behaart × behaart ist laut Standard nicht erlaubt; behaarte Zuchttiere müssen von registrierten Eltern mit mindestens einer Generation Nackt×Nackt-Abstammung stammen.

Redaktionelle Einordnung des Lexikons zur Qualzucht-Diskussion: Die Haarlosigkeit selbst wird von aktuellen Fachgutachten nicht als Qualzuchtmerkmal bewertet — Dr. W.-D. Schmidt (2001), Prof. Dr. Hackbarth (TiHo Hannover, 2008), Dr. Esther Schalke (2008, Ethologie) und Dr. Dörnath (2024) fanden keine belegten Schmerzen, Leiden oder Schäden durch die Haarlosigkeit (normale Thermoregulation, stabile Haut, unauffälliges Sozialverhalten); der Club für Exotische Rassehunde e. V. (VDH/FCI) fasste dies in einer Stellungnahme vom 25.03.2026 zusammen. Einzelne Verwaltungsgerichte haben in Einzelfällen Zuchtauflagen erlassen (z. B. Ordnungsverfügung Gelsenkirchen 2024) — diese stellen nach Einschätzung des Clubs keine allgemeine Qualzucht-Einstufung dar und enthalten keine wissenschaftlichen Feststellungen. Eine § 11b-TierSchG-Bewertung im Einzelfall obliegt den zuständigen Behörden; das Lexikon wertet die Haarlosigkeit als standardkonformen Rassephänotyp ohne belegtes, rassetypisches Leidensrisiko bei korrekter Haltung und Pflege.

Für wen geeignet?

  • Familien: Gut geeignet: Der ruhige, aufmerksame Xolo (FCI-Standard: »nie aggressiv«) lebt sich in Familien gut ein; bei der Miniatur sollte der Umgang mit kleinen Kindern wegen der Zerbrechlichkeit des Hundes aktiv begleitet werden.
  • Einsteiger: Machbar, aber kein Selbstläufer: Wer Hautpflege (bei haarlos) und Bellmanagement realistisch einplant und Grundwissen über positive Verstärkung mitbringt, kommt gut zurecht — eine reine »haarlos = pflegeleicht«-Erwartung greift zu kurz.
  • Sportlich Aktive: Gut geeignet: Ausdauernde Spaziergänge, Nasen- und Suchspiele sowie ruhige Kopfarbeit passen zum Urtyp-Wesen; Hochleistungssport ist weder nötig noch das Profil der Rasse.
  • Senioren/wenig Aktive: Gut geeignet: Der Xolo ist ruhig und anpassungsfähig — Miniatur und Intermediär eignen sich besonders für weniger aktive Halter, der tägliche Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf bleibt aber bestehen.

Verhaltenswissenschaft

Die verhaltensbiologischen Hintergründe zu diesem Thema — exklusiv freischaltbar mit kostenlosem Konto.

Alleinstellungsmerkmal

Was kostet ein Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) wirklich?

Größe, Pflegeaufwand und Gesundheitsrisiko fließen direkt aus dem Steckbrief ein — keine erfundenen Zahlen, nur nachvollziehbare Spannen.

Gesundheitsrisiko erhöht
Haarlose Varietät: Zahnabwesenheit/Oligodontie ist genetisch eng mit der Haarlosigkeit gekoppelt — der FCI-Standard toleriert fehlende Zähne …
Krankenversicherung einplanen
Partner: Barmenia adcuri
Professionelle Fellpflege
Die haarlose Varietät verlangt die meiste Pflegeaufmerksamkeit: Der FCI-Standard hält ausdrücklich fest, dass die Haut »mehr Sorgfalt« verlangt, »da sie den natürlichen Schutz gegen Sonnenstrahlung und gegen die Unbill …
Hundehaftpflicht
In vielen Bundesländern Pflicht
Hundeschule einplanen
Optional — frei wählbare Unterstützung je nach Bedarf
NEU
BERECHNET
Einmalig
Anschaffung
Erstausstattung
Monatlich
FutterFutter-Empfehlung folgt
Tierarzt-Rücklage
KrankenversicherungTarif bei Barmenia adcuri →
Fellpflege
Jährlich
Hundesteuer
HaftpflichtversicherungTarif bei Barmenia adcuri →
Laufende Kosten / Monat
Laufende Kosten / Jahr
Hochgerechnet auf Lebenszeit

Alle Werte sind Bandbreiten (keine Einzelpreise), basierend auf Referenzwerten (Fressnapf, zooplus, VDH, GOT). Gesundheits-Aufschlag = transparenter Prozentsatz.

Mitglieder-Wissen · Verhaltenswissenschaft

Warum verhält sich ein Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) wirklich so?

Hintergründe aus der Verhaltensbiologie zu Instinkt, Domestikation und Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto.

FREI-
SCHALTUNG
NÖTIG

Der Xoloitzcuintle gehört zur FCI-Gruppe 5, Sektion 6 »Hunde vom Urtyp«. Verhaltensbiologisch bedeutet das: Anders als Vorstehhunde (bei denen das Fixieren verstärkt wurde), Apportierhunde (sanftes Tragen) oder Hütehunde (Treiben ohne Fangbiss) wurde der Xolo nicht auf einen einzelnen Teilschritt der Beutefangsequenz …

Schon Abonnent:in und eingeloggt? Der Bereich schaltet sich automatisch frei.

Lernportal Rassenkunde

Lerne alles über den Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund). Mit echtem Quiz.

Das Quiz zu diesem Portrait: 30 geprüfte Fragen — für Hundehalter, die es genau wissen wollen, und für angehende Trainer auf dem Weg zum Hundeführerschein.

Einzelkurs

Rassenkunde: Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)

30 Fragen · FCI-Gruppe 5 · Halter-Basis & Trainer-Vertiefung · Ethologie-Modul · unlimitierter Zugriff nach Kauf

1,99 € einmalig

Gesamtzugang

Alle Rassen — unbegrenzt

Zugang zu allen verfügbaren Rassenkunde-Kursen (360+ Rassen wachsend) · alle Schwierigkeitsebenen · alle Ethologie-Module · ideal für Trainer-Ausbildung

59,99 € einmalig · alle Rassen

Inklusive im Konto

Verhaltenswissenschaft 🔒

Instinkt, Domestikation, Körpersprache — exklusiv für Newsletter-Abonnent:innen mit Hunderassenlexikon-Konto. Kostenlos freischaltbar.

0 € mit Konto + Newsletter

Häufige Fragen zum Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund)

Welche Varietät passt zu mir — welche Größe und Fellform sollte ich wählen?

Das Wesen ist laut FCI-Standard bei allen Varietäten gleich — der Unterschied liegt in Größe, Bewegungsbedarf und Pflege: Die Standardgröße (46–60 cm) wird als Wachhund geführt und braucht mehr Raum und Bewegung, die Intermediärgröße (36–45 cm) ist der vielseitige Mittelweg, die Miniatur (25–35 cm) ist als Gesellschaftshund besonders für weniger aktive Halter geeignet. Bei der Fellform entscheidet der Pflegeaufwand: Die haarlose Varietät benötigt regelmäßige Hautpflege (Baden, Feuchtigkeit, Sonnenschutz, Kälteschutz) und toleriert Zahnlücken; die behaarte Varietät hat ein kurzes, glattes Haarkleid mit normalem Pflegeaufwand und verlangt ein vollständiges Gebiss.

Wie viel kostet ein Xoloitzcuintle im Monat?

Nach dem Kostenrechner-Regelwerk (Größenklasse »mittel«, Risikoaufschlag wegen dokumentierter Zucht- und Pflegethemen) liegen die laufenden Kosten bei etwa 80–170 € im Monat — Futter, tierärztliche Grundvorsorge, Hautpflegeprodukte und optional eine Krankenversicherung eingerechnet. Die Anschaffung bei einem seriösen Züchter liegt in Deutschland meist zwischen 900 € und 2.500 €; die Rasse ist hierzulande selten, Wartelisten und Importe aus Mexiko/USA sind üblich.

Ist der Xoloitzcuintle anfängergeeignet?

Kein pauschales Ja oder Nein: Der ruhige, aufmerksame Charakter (FCI-Standard: »stiller und ruhiger Hund«) erleichtert die Grunderziehung, doch die haarlose Varietät verlangt ein bewusstes Hautpflege-Management und alle Varietäten ein konsequentes Management des Wach-/Alarmbellenverhaltens — wer beides realistisch einplant, kann auch als Einsteiger gut mit der Rasse leben.

Wie pflege ich die haarlose Haut richtig — und was ist mit den Zähnen?

Die Haut der haarlosen Varietät »entbehrt den natürlichen Schutz gegen Sonnenstrahlung und gegen die Unbill des Wetters« (FCI-Standard Nr. 234) — empfohlen sind regelmäßiges Baden mit milden Produkten, Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz für unbepigmentierte Stellen im Sommer und Schutz vor Kälte im Winter. Zahnlücken sind bei der haarlosen Varietät rassetypisch (genetisch mit der Haarlosigkeit gekoppelt, laut Standard nicht zu bestrafen) — regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und angepasstes Futter sind sinnvoll; die behaarte Varietät verlangt ein vollständiges Gebiss.

Ist der Xoloitzcuintle in Deutschland ein Listenhund?

Nein — der Xoloitzcuintle wird nach aktuellem Kenntnisstand (21.08.2026) in keinem der 16 Bundesländer als Listenhund/Kampfhund geführt; die elf Bundesländer mit Rasselisten (u. a. Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, NRW) listen die Rasse nicht. Wie bei jeder Rasse bleibt eine individuelle Einstufung »gefährlich im Einzelfall« bei nachgewiesenem auffälligem Verhalten möglich.

Verwandte Rasseportraits

Peruanischer Nackthund — optisch ähnlicher Nackthund mit eigenem FCI-Standard, eigene prähispanische Geschichte (Anden), KEINE Varietät des Xolo

Chinesischer Schopfhund — ebenfalls haarlose und behaarte Fellvarietät unter eigenem Standard (Gruppe 9)

American Hairless Terrier — moderne US-Nackthund-Rasse vom Terrier-Typ

Passt Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) wirklich zu dir?

Zwei Wege zur ehrlichen Antwort — kostenlos testen oder persönlich beraten lassen.

Kostenlos · 3 Minuten

Der Rassen-Check

10 Fragen zu deinem Alltag, ehrliche Passungs-Prozente aus 362 FCI-Rassen — inklusive Gesundheits- und Tierschutz-Hinweisen.

Kostenlos · ohne Anmeldung Zum Rassen-Check →
Persönlich · vor Ort oder online

Die Rasseberatung

In 45 Minuten klären wir gemeinsam, ob diese Rasse zu deinem Leben passt — mit Blick auf Erfahrung, Zeit, Wohnsituation und Familie.

45 Minuten · 80 € inkl. MwSt. Rasseberatung anfragen →

Mehr Rassen, mehr Kostenklarheit.

Das Hunderassenlexikon wächst mit jeder Rasse — redaktionell geprüft, mit eigenem Kostenrechner und Lernquiz.

Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?

Klicken Sie auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten

Durchschnittliche Bewertung: 4.9 / 5. Anzahl der Bewertungen: 66

Bisher gibt es keine Bewertungen des Artikel

We are sorry that this post was not useful for you!

Let us improve this post!

Tell us how we can improve this post?