Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 01.01.2026
§1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen zwischen dem Anbieter HundeTrainingsZentrum Bremen (nachfolgend „Hundeschule“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“), die über die Webseite (https://hundetrainingszentrum-bremen.de) oder vor Ort angeboten werden.
1.2. Mit der Anmeldung zur Dienstleistung (als Mitglied oder Nichtmitglied) oder der Nutzung der Webseite erklärt sich der Kunde mit diesen AGB einverstanden (§ 305 BGB).
1.3. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und sind nur gültig, wenn sie von der Hundeschule schriftlich bestätigt wurden (§ 126 BGB).
§2. Leistungsangebot und Vertragsschluss
2.1. Das HundeTrainingsZentrum Bremen bietet Dienstleistungen als einzelne Einheiten oder in einer Mitgliedschaft.
2.1.1. Einzelne Einheiten
- Welpenkurse
- Junghundkurse
- Grundkurse
- Aufbaukurse
- Einzeltraining
- Verhaltensberatung
- Beschäftigungskurse
- Social Walks und Gruppenaktivitäten
- Workshops, Webinare und Seminare
2.1.2. Mitgliedschaft
2.1.2.1. Der Vertrag umfasst eine Trainingsmitgliedschaft, die dem Kunden das Recht gewährt, einmal oder zweimal pro Woche an einem Gruppentraining oder Einzeltraining teilzunehmen, abhängig von der gewählten Option.
2.1.2.2. Das Kursangebot umfasst Welpenkurse, Grundlagenkurse, Aufbaukurse sowie Social Walks, Sport- und Spaßkurse.
2.1.2.3. Die Teilnahme erfolgt nach Anmeldung und vorbehaltlich verfügbarer Plätze.
2.1.2.4. Gruppenkurse: Der Kunde kann einmal oder zweimal wöchentlich an Gruppentrainings teilnehmen. Die Gruppenkurse umfassen Welpenkurse, allgemeine Gruppenkurse, Aufbaukurse sowie Sport- und Spaßkurse.
2.1.2.5. Einzeltraining: Der Kunde kann einmal oder zweimal wöchentlich an einem Einzeltraining teilnehmen, wobei die Inhalte individuell auf die Bedürfnisse des Hundes und des Kunden abgestimmt werden.
2.1.2.6. Laufzeit und Kündigung
2.1.2.6.1. Laufzeit 3 Monate: Das Abonnement verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern es nicht mindestens 7 Tage vor Ablauf der aktuellen Laufzeit gekündigt wird.
2.1.2.6.2. Laufzeit 6 Monate: Das Abonnement verlängert sich automatisch um jeweils weitere 6 Monate, sofern es nicht spätestens 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.
2.1.2.6.3. Laufzeit 12 Monate: Das Abonnement verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern es nicht spätestens 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.
Kündigungen müssen schriftlich oder per E-Mail an die Hundeschule gesendet werden.
2.2. Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar (§ 145 BGB). Sie dienen zur Information und laden zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden ein.
2.3. Die Anmeldung für eine Dienstleistung erfolgt entweder:
- Über den Online-Shop auf der Webseite
- Per E-Mail
- Telefonisch
- Persönlich vor Ort
2.4. Die Anmeldung stellt ein verbindliches Angebot des Kunden dar.
2.5. Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Hundeschule die Anmeldung durch eine schriftliche Bestätigung per E-Mail, Post oder persönlich annimmt (§ 147 BGB). Der Vertrag ist verbindlich und unterliegt diesen AGB.
§3. Preise und Zahlungsbedingungen
3.1. Die Preise für die angebotenen Dienstleistungen sind auf der Webseite (https://hundetrainingszentrum-bremen.de) einsehbar oder werden dem Kunden auf Anfrage mitgeteilt.
3.2. Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (§ 1 UStG).
3.3. Die Zahlung erfolgt im Voraus und kann per Überweisung oder bar vor Ort erfolgen. Für Mitgliedschaften (z. B. monatliche Kursgebühren) ist die Zahlung bis zum 5. eines jeden Monats fällig.
3.4. Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, behält sich die Hundeschule vor, den Zugang zu den Dienstleistungen bis zur Begleichung der offenen Beträge zu sperren (§ 286 BGB).
§4. Stornierung und Absagen
4.1. Einzelstunden und Terminvereinbarungen können vom Kunden bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei storniert werden. Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen wird der volle Betrag fällig (§ 615 BGB).
Dies gilt auch dann, wenn der Termin aus Gründen abgesagt wird, die der Kunde zu vertreten hat.
4.2. Im Falle von Krankheit des Hundes oder des Halters kann das Training nach Vorlage eines ärztlichen oder tierärztlichen Attests nach Ermessen der Hundeschule nachgeholt oder gutgeschrieben werden.
4.3. Die Hundeschule behält sich das Recht vor, Kurse oder Einzelstunden aus organisatorischen, personellen oder wetterbedingten Gründen abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten oder eine Rückerstattung vorgenommen, sofern nicht besondere Regelungen gemäß §4.7 ff. Anwendung finden.
4.4. Ausschluss von der Teilnahme bei Krankheit (insbesondere Giardien)
Hunde mit ansteckenden Erkrankungen dürfen nicht am Training teilnehmen.
Dies umfasst insbesondere:
- Giardienbefall oder Verdacht darauf
- Durchfall unklarer Ursache
- Erbrechen
- parasitäre Erkrankungen
- Infektionen (z. B. Zwingerhusten)
Nimmt der Kunde trotz solcher Symptome am Training teil, gilt die Einheit als vollständig in Anspruch genommen und wird nicht erstattet.
4.5. Versäumte Einheiten aufgrund von Krankheit – interne Gutschrift
Kann ein Hund aufgrund von Krankheit nicht teilnehmen, kann die Hundeschule nach eigenem Ermessen eine interne Gutschrift für die versäumten Termine ausstellen.
Diese Gutschrift ist:
- eine freiwillige Kulanzleistung,
- nicht auszahlbar,
- 12 Monate ab Ausstellung gültig,
- übertragbar (z. B. an Freunde oder Bekannte),
- nicht einklagbar und begründet keinen Anspruch auf zukünftige Kulanz.
4.6. Ausschluss vom Training aufgrund von Gesundheitsrisiken
Die Hundeschule ist berechtigt, Hunde bei Verdacht auf Giardien, andere Infektionskrankheiten oder sonstige gesundheitliche Risiken vom Training auszuschließen.
Bereits besuchte Einheiten bleiben zahlungspflichtig.
§4.7 Mindestteilnehmerzahl bei Gruppenkursen
4.7.1. Für Gruppenkurse, Workshops, Seminare sowie offene und fortlaufende Trainingsangebote gilt eine Mindestteilnehmerzahl von drei (3) Teilnehmern.
4.7.2. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist die Hundeschule berechtigt,
– einzelne Termine oder vollständige Kurse abzusagen,
– zeitlich zu verschieben oder
– mit anderen Gruppen vergleichbaren Ausbildungsstandes zusammenzulegen.
4.7.3. Ein Anspruch auf Durchführung eines Kurses mit einer bestimmten Teilnehmerzahl, in einer bestimmten Gruppenzusammensetzung oder zu einem bestimmten Termin besteht nicht.
§4.8 Offene und fortlaufende Kurse
4.8.1. Offene Kurse sind fortlaufende Trainingsangebote ohne feste Laufzeit und ohne geschlossene Teilnehmergruppe.
4.8.2. Wird die Mindestteilnehmerzahl von drei (3) Teilnehmern für einen einzelnen Termin nicht erreicht, kann dieser Termin bis spätestens 24 Stunden vor Beginn abgesagt werden.
4.8.3. Eine Verpflichtung zur Durchführung einzelner Termine mit weniger als drei Teilnehmern besteht nicht.
§4.9 Mitgliedschaften
4.9.1. Bei Trainingsmitgliedschaften besteht kein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Kurstermin, bei einem bestimmten Trainer oder in einer bestimmten Gruppengröße.
4.9.2. Die Hundeschule schuldet im Rahmen der Mitgliedschaft ein grundsätzlich verfügbares Trainingsangebot entsprechend der gebuchten Option, jedoch nicht die Durchführung einzelner konkreter Termine, sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.
4.9.3. Kann ein Termin aufgrund Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht stattfinden, entsteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung der Mitgliedsgebühr, sofern insgesamt ein angemessenes Trainingsangebot im Rahmen der Mitgliedschaft bereitgestellt wird.
§4.10 Rückerstattung und freiwillige Gutschrift
4.10.1. Wird ein Kurs oder Termin gemäß §4.7 oder §4.8 abgesagt, werden bereits gezahlte Einzelgebühren erstattet.
4.10.2. Alternativ kann die Hundeschule nach eigenem Ermessen eine interne Gutschrift gewähren.
4.10.3. Kann ein angebotener Ersatztermin aus persönlichen oder zeitlichen Gründen vom Kunden nicht wahrgenommen werden, kann die Hundeschule aus Kulanz eine interne Gutschrift gewähren.
4.10.4. Die Gewährung einer Gutschrift erfolgt freiwillig, ist nicht auszahlbar, nicht verzinslich und nicht einklagbar.
4.10.5. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen (z. B. Anfahrtskosten), sind ausgeschlossen, sofern keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung der Hundeschule vorliegt.
§5. Teilnahmevoraussetzungen
5.1. Der Kunde versichert, dass sein Hund über einen vollständigen Impfschutz verfügt und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Eine gültige Hundehaftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Training (§ 823 BGB).
5.2. Läufige Hündinnen sind vom Gruppentraining ausgeschlossen. Der Kunde ist verpflichtet, die Hundeschule über die Läufigkeit seines Hundes zu informieren.
5.3. Der Kunde verpflichtet sich, die Hundeschule vor Beginn der Trainingsleistung über Verhaltensauffälligkeiten oder gesundheitliche Probleme seines Hundes zu informieren, die die Teilnahme am Training beeinflussen könnten.
5.4. Gesundheitszustand & Infektionsschutz (Giardien-Regelung)
Der Kunde versichert, dass sein Hund frei von ansteckenden Krankheiten ist.
Bei Giardienbefall, akutem Durchfall, Parasitenbefall, Erbrechen oder Verdacht auf eine Infektion ist die Teilnahme nicht gestattet.
Ein Verstoß kann zu einem Ausschluss vom Training ohne Anspruch auf Rückerstattung führen.
§6. Sicherheit und Verhalten
6.1. Während des Trainings auf dem Gelände der Hundeschule oder an öffentlichen Orten besteht Leinenpflicht, sofern der Trainer nichts anderes anordnet.
6.2. Mitteilungspflicht des Hundehalters
Der Hundehalter ist verpflichtet, vor Beginn der gebuchten Trainingsleistung alle ihm bekannten Umstände mitzuteilen, die für die sichere und ordnungsgemäße Durchführung des Trainings von Bedeutung sind. Hierzu zählen insbesondere, aber nicht ausschließlich:
– aggressives oder übersteigert erregtes Verhalten gegenüber Menschen oder Tieren,
– ausgeprägte Angst- oder Stressreaktionen,
– vorangegangene Beißvorfälle,
– sonstige Verhaltensauffälligkeiten, die den Trainingsablauf oder die Sicherheit beeinflussen können.
6.3. Anpassung des Trainingsformats / Ausschluss
Unterlässt der Hundehalter diese Mitteilung oder macht er unvollständige bzw. unzutreffende Angaben, ist der Anbieter berechtigt, das Trainingsformat nach fachlicher Einschätzung anzupassen, den Hund vorübergehend oder dauerhaft vom Gruppentraining auszuschließen oder eine Teilnahme nur unter bestimmten Auflagen zuzulassen. Dies dient dem Schutz aller Beteiligten sowie dem Wohl der Hunde.
Der Anbieter ist in diesen Fällen insbesondere berechtigt, die Durchführung von Einzeltraining zu empfehlen oder vorauszusetzen, um an relevanten Grundlagen zu arbeiten und eine spätere Eingliederung in das Gruppentraining vorzubereiten.
Ein solcher Schritt stellt keinen generellen Ausschluss von weiteren Trainingsangeboten dar.
Die Entscheidung hierüber trifft der Anbieter nach fachlicher Einschätzung.
6.4. Rückerstattung
Ein Ausschluss oder eine Anpassung des Trainingsformats begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung in Geldform, sofern der Ausschluss oder die Anpassung nicht vom Anbieter zu vertreten ist.
§7. Haftung
7.1. Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Gefahr des Kunden. Der Kunde haftet für alle Schäden, die durch ihn oder seinen Hund verursacht werden (§ 823 BGB).
7.2. Die Hundeschule haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Hundeschule nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
7.3. Für Schäden, die während des Trainings durch den Hund entstehen, haftet der Hundehalter. Der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung ist verpflichtend und muss auf Nachfrage nachgewiesen werden (§ 833 BGB).
§8. Trainingsort
8.1. Das Training findet in der Regel auf dem Gelände des HundeTrainingsZentrums Bremen statt. Alternativ kann das Training an öffentlichen Plätzen oder bei Hausbesuchen durchgeführt werden, sofern dies im Voraus abgesprochen wurde.
8.2. Die genauen Trainingsorte werden dem Kunden bei der Terminvereinbarung mitgeteilt.
§9. Datenschutz
9.1. Die Hundeschule erhebt, verarbeitet und nutzt die personenbezogenen Daten des Kunden ausschließlich zum Zwecke der Vertragsabwicklung und der Erbringung der gebuchten Dienstleistungen, gemäß den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
9.2. Weitere Informationen zum Datenschutz sind auf der Webseite in der Datenschutzerklärung einsehbar.
§10. Foto- und Videoaufnahmen
10.1. Foto- und Videoaufnahmen zu Werbezwecken erfolgen nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
10.2. Der Widerruf ist an die Hundeschule schriftlich oder per E-Mail zu richten.
10.3. Die konkrete Nutzung, der Umfang der Rechteübertragung sowie die betroffenen Medien und Plattformen ergeben sich aus einer gesonderten Einwilligungserklärung, die vom Kunden vor Trainingsbeginn abgegeben wird.
§11. Online-Angebote
11.1. Für Online-Trainings oder Online-Beratungen gelten die gleichen Bedingungen wie für Präsenztrainings.
11.2. Technische Voraussetzungen (z. B. Zugang zu einem Computer oder Smartphone sowie eine stabile Internetverbindung) liegen in der Verantwortung des Kunden.
11.3. Die Hundeschule übernimmt keine Garantie für die ständige Verfügbarkeit der Online-Angebote. Bei technischen Schwierigkeiten, die auf Seiten des Anbieters liegen, wird ein Ersatztermin vereinbart.
§12. Urheberrecht
12.1. Alle Inhalte, Texte, Fotos und Videos, die auf der Webseite (https://hundetrainingszentrum-bremen.de) bereitgestellt werden, sind urheberrechtlich geschützt.
12.2. Eine Verwendung dieser Inhalte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Hundeschule. Jegliche unberechtigte Nutzung oder Verbreitung ist untersagt (§ 2 UrhG).
§13. Änderungsvorbehalt
13.1. Die Hundeschule behält sich das Recht vor, diese AGB bei sachlichem Grund (z. B. Gesetzesänderungen, Anpassung des Leistungsangebots oder organisatorischen Änderungen) zu ändern oder zu ergänzen.
13.2. Die geänderten AGB gelten als akzeptiert, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe der Änderungen schriftlich widerspricht (§ 305 BGB).
Änderungen gelten ausschließlich für zukünftige Leistungen und nicht rückwirkend für bereits geschlossene oder begonnene Verträge.
§14. Salvatorische Klausel
14.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nicht durchsetzbar sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (§ 306 BGB).
14.2. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
§15. Widerrufsrecht
15.1. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen
Der Kunde hat das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
15.2. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde die Hundeschule mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. per Post, Fax oder E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
15.3. Folgen des Widerrufs
Wenn der Kunde den Vertrag widerruft, hat die Hundeschule dem Kunden alle Zahlungen, die sie bereits erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf bei der Hundeschule eingegangen ist. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat.
15.4. Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und der Kunde vor Beginn der Dienstleistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Hat der Kunde verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnt, so ist im Falle eines Widerrufs ein angemessener Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen zu zahlen (§ 357a BGB).
Wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es an uns zurück.
Abschlussbemerkung
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten mit Abschluss des Vertrags in Kraft und gelten für die Dauer des Vertragsverhältnisses zwischen der Hundeschule und dem Kunden.